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Zeit ist Geld! Wer kennt diesen Spruch nicht?

Dieses bekannte Motto stammt übrigens von Benjamin Franklin und erschien 1748 in seinem Buch „Ratschläge für junge Kaufleute“. Auch heute werden wir noch damit konfrontiert, besonders in unserer täglichen Arbeit: Schnellere Lieferzeiten, beschleunigte Produktion, frühzeitiger Projektabschluss. Zeit als Wirtschaftlichkeitsfaktor. Also so stimmt der Spruch durchaus.

Lässt sich der Spruch auch umkehren? Haben jene, die viel Geld haben, auch viel Zeit? Nun, vielleicht eine verlängerte Lebenszeit durch kostenintensive Medizin. Aber das beschreibt lediglich die Quantität. Wie sieht es mit der Qualität der Zeit aus? Zufriedenheit, Glück und ein Sinn? Wie oft wird unsere Zeit von Sorge bestimmt, von dem Gefühl, das Wesentliche im Leben zu verpassen, selbst zu kurz zu kommen und letztlich vergeblich gelebt zu haben? Schnell vergessen wir, dass wir nicht Herr über unsere Lebenszeit sind.

Jesus fragt: „Wer von euch kann durch Sorgen sein Leben auch nur um einen Tag verlängern?“ (Mt 6,27)

Zeit ist kostbar. So kostbar, dass sie unbezahlbar ist. Leben ist Zeit, geschenkte Zeit. Wenn wir diese Zeit bewusst aus Gottes Hand nehmen, wird uns klar, wie oft wir sie vergeuden, uns von unseren Sorgen jagen lassen und statt Lebensqualität Stress und Hektik ernten.

„Meine Zeit steht in deinen Händen.“ Unsere Zeit wird vom Schöpfer verwaltet und geordnet. Weil er uns und unsere Zeit in Händen hält, bekommt unsere Zeit Qualität. Im bekannten Lied geht es weiter:  Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Er verschweigt auch nicht, dass uns Hast und Eile begleitet, dass es quälende Sorgen gibt und wir den Eindruck haben, dass unsere Zeit verrinnt.

Zeit ist ein Geschenk. Ganz umsonst, unverfügbar und darum endlich kostbar. Wo wir anfangen, unsere Zeit bewusst aus Gottes Hand zu nehmen, schwindet die Angst, zu kurz zu kommen. „Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.“ Und das wünsche ich uns allen.

Susanne Boffenmayer,  BAK-Mitglied