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Als ich eines morgens in einer Mail meiner Ausbildungsleiterin las, sie hätte noch eine Karte für die PERSONAL 2013 zu vergeben, griff ich sofort zum Telefonhörer - voller Hoffnung meiner damaligen, etwas öden Abteilung für einen Tag zu entkommen. Von der „Fachmesse für Personalmanagement“ in Stuttgart, bei der ich so viele Anzugträger auf einem Haufen gesehen habe wie noch nie, ist mir allerdings bis auf eine kleine Begebenheit nicht mehr viel in Erinnerung.

Ich wusch gerade meine Hände, als einer dieser vielen Anzugträger bei derselben Tätigkeit mit dem Papiertuch zwischen den Fingern plötzlich inne hielt, sich mit einem „Vielen Dank fürs Saubermachen!“ an die neben ihm stehende Reinigungskraft wendete und nach deren überraschter Antwort „Gern geschehen.“ mit einem zufriedenen Lächeln wieder verschwand.

Die werden ja schließlich auch fürs Putzen gezahlt, hätte sich ein Anderer vielleicht gedacht, denn meistens betrachten wir den Dank ja doch als etwas, dass erst verdient werden muss. Dabei bleibt aber ganz außer Acht, wie beidseitig das Danken ist. Ja, die Dankbarkeit bedeutet dem Dankenden doch sogar oft mehr als der Dank selbst seinem Gegenüber, oder nicht? Dabei ist es obendrein völlig unwichtig, ob der Dank „verdient“ wurde oder nicht. Solange er von Herzen kommt, vermag er meist allen zugleich ein zufriedenes Lächeln zu verleihen.

In den meisten Fällen ist es nur eine Frage der Einstellung, ob man dankbar ist oder nicht. Dankbarkeit ist oft nicht einfach. Sie setzt Demut voraus und das Eingestehen der eigenen Abhängigkeit. Das gilt für mich als Christen ganz besonders. Wie halte ich es zum Beispiel mit Gott, der Familie und Freunden, dem Arbeitsplatz, der deutschen Staatsbürgerschaft, dem täglich Brot - sind das Dinge, die ich einfach hinnehme, auf die ich sogar einen Anspruch habe, oder bin ich von Herzen dankbar dafür? Paulus hat dazu eine ganz klare Meinung. Er sagt (1. Thes 5, 18):

Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört“

Damit ist er natürlich bei weitem nicht der Einzige. In einigen der einprägsamsten Bibelzitate geht es ebenso um die Dankbarkeit. Eines steht unter Anderem in den Psalmen 106, 107, 118 und 136:

"Danket dem Herrn; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich."

Ach, wenn die Dankbarkeit doch auch so leicht fiele, wie dieser Vers über die Lippen geht!


Euer Tobias Lorch
BAK-Mitglied und Freizeitmitarbeiter