Jungschartag 2012

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Liveticker 2010

An dieser Stelle berichten wir ab Pfingstsonntag vom Aufbau des PfiLa 2010. Während dem PfiLa gibt es hier in unregelmäßigen Abständen kurze Berichte direkt aus Rötenbach.

Wir machen das PfiLa für die Kinder und wollen auch zu 100% für die Kinder da sein. Der Liveticker ist daher nur ein “Nebenprodukt” und kann nur in Freiphasen bedient werden. Des weiteren ist es aufgrund der schlechten Internetverbindung in Rötenbach nicht möglich, mehr als zwei Bilder pro Bericht einzustellen – alles andere ist vom Zeitaufwand her nicht machbar! Wir sind bemüht einmal täglich einen Bericht und zwei Bilder online zu stellen, können das aber nicht versprechen. Bitte haben Sie Verständnis wenn ein Bericht einmal Verzug hat, dann sind einfach andere Dinge in diesem Moment wichtiger gewesen – und auch wir Mitarbeiter brauchen irgendwann mal Schlaf smiley Nach dem PfiLa veröffentlichen wir auf der Homepage eine sehr ausführliche Bildergalerie. Unser Tipp: schauen Sie sich die Bildergalerie gemeinsam mit Ihrem Kind an und lassen Sie sich das Erlebte direkt aus erster Hand erzählen.

Pfingstsonntag, 23. Mai; 22 Uhr

Mit dem Pfingstsonntag geht der erste Aufbautag mit der RöBa-Night zu Ende. Leider können wir aufgrund des großen Arbeitsaufwands und der mangelnden Zeit noch keine Bilder präsentieren, aber die Zelte stehen schon.Wer morgen auf den Rötenbachtag kommt ( Start um 10 Uhr mit einem Open-Air Gottesdienst) kann sich davon überzeugen! Wir wünschen eine gute Nacht und versprechen morgen mit Bildern aufzuwarten!

Eine Gute Nacht und villeicht bis Morgen wünscht
Das PfiLa- Team

Pfingstmontag, 24.Mai; 13 Uhr

Strahlender Sonnenschein gabs auch heute am Rötenbachtag beim Open- Air Gottesdienst.
Im Anschluss verwöhnte uns der CVJM Uhingen mit leckerem Essen vom Grill.
Gegen 17 Uhr werden wir wieder allein auf dem Gelände sein und mit dem weiteren Aufbau beschäftigt sein, damit morgen alles bereit für 5 Tage PfiLa ist.

Liebe Grüße
Das PfiLa- Team

Dienstag, 25.Mai; 11 Uhr

Nun sind es nur noch wenige Stunden, bis das PfiLa endlich richtig losgeht.
Wir arbeiten unter Hochdruck am letzten Schliff, das um 14 Uhr alles steht.
Nach einem ausgiebigen Frühstück gings schon los. Fahne hissen, Sanitärräume putzen, Müllbeutel verteilen und
Vorbereitungen für das Kennenlernen des Zeltplatzes treffen.
Jeder hat etwas zu tun und packt kräftig mit an.
Unser Mittelpunkt des Platzes, unser selbst gebautes Boot, ist schon seetauglich und könnte mit dem Segel, das es heute Morgen erhalten hat, eigentlich in See stechen.
Die Spannung steigt und wir zählen schon die Stunden bis zur Ankunft der ersten Teilnehmer.

Bis dann!
Das PfiLa Team
 

Dienstag, 25. Mai; 23.30 Uhr

Ruben und seine Familie sind in heller Aufregung: Ein Mann namens Saulus verfolgt die Familie und sie müssen nach Damaskus fliehen und zwar schnell.
Das ist so ungefähr der Inhalt des erstens Abends hier beim PfiLa. Nach dem Verstauen der Reiseutensilien, beziehen der Feldbetten und der ersten Lagerplatzbegehung ging es heute Abend gleich mit einem Actionspiel los, dabei waren Geschick, Köpfchen und Schnelligkeit gefordert.
Kein Wunder, dass die Jungscharler größtenteils müde in ihre Betten fielen und es heute, für die erste Nacht auf dem Lager, ungewöhnlich ruhig ist und hoffentlich auch bleiben wird.
Eine Erkenntnis gibt es für uns Mitarbeiter schon: “Mädchen schnarchen lauter als Jungs!”
Auch für uns Mitarbeiter waren die ersten Stunden Zeltlager genauso aufregend wie anstrengend. Deshalb bleibt uns uns nur noch zu sagen:

“Gute Nacht und bis Morgen!”

Das PfiLa- Team
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Mittwoch, 26. Mai 2010, 18 Uhr

Rötenbach, halb vier Uhr nachts: Es regnet! Was der Wetterbericht, eigentlich schon für gestern angekündigt hat ist heute eingetreten: Regen.
Dennoch tat das der Stimmung keinen Abbruch, gut gelaunt und relativ frisch trafen sich Teilnehmer und Mitarbeiter zum ersten gemeinsamen Frühstück.
Ein besonderer Luxus: Die Nutella- und Marmeladebrote waren schon vorgeschmiert, das heißt nur noch zupacken, reinbeißen und genießen.

Danach stand die erste Bibelarbeit an. Es ging um Saulus, der bekehrt wurde und vom Christenverfolger selbst zum Christ wurde und sich deshalb auch von nun an Paulus nannte.
Viele Spiele rund ums Thema “Blindsein” begleiteten uns durch die Bibelarbeit, da Saulus erst durch Erblindung zu Gott finden und zu Paulus werden konnte.
Den besten Beweis für das gute Essen unseres Küchenteams zeigte sich dann am Nachmittag: trotz der Wettervorhersage von 100% Regenrisiko konnten wir bei Sonnenschein in den Wald zum Geländespiel – die Teller waren also wohl alle ratzeputz leer gegessen smiley .

Im Wald von Rötenbach hieß es dann “Achtung, Römer!”. Die ersten Christen zur Zeit von Paulus hatten es nicht leicht, denn sie wurden von den Römern verfolgt. Da musste man geschickt und heimlich vorgehen, wenn man das Christentum weiter verbreiten möchte. Im Geländespiel geschah dies dadurch, dass “Taufwasser” geschmuggelt werden musste – möglichst ohne von den Römern erwischt zu werden.
Der Wald in Rötenbach war erfüllt von Kindergeschrei – und wie gesagt bei strahlendem Sonnenschein. Heute Abend heißt es dann “Flucht in der Dunkelheit”: Paulus muss aus Damaskus fliehen – ob die Jungscharler ihm dabei behilflich sein können? Wir sind gespannt und schicken sonnige Grüße aus Rötenbach,

Das PfiLa- Team

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Donnerstag, 27. Mai 2010 und Freitagmorgen, 9 Uhr

 

ALLE MANN – RAN; ESST – VIEL … so beginnt unser Ruf vor jedem Essen. Gerade den zweiten Punkt haben die Teilnehmer und auch wir Mitarbeiter heute morgen wohl sehr ernst genommen, denn gegessen wurde wirklich viel.
Immer und immer wieder gab es lange Schlangen am Frühstücksbuffet, Nutellabrote wurden von der Küche nachgeschmiert und Müsli nachgefüllt um alle hungrigen Mägen satt zu kriegen, damit wir gestärkt in den Tag starten konnten.
Paulus ist mittlerweile auf dem Weg anderen Menschen von Jesus Christus und von Gott zu erzählen, eine harte Aufgabe. “Echt mutig” hieß deshalb auch dieser Programmpunkt.
 
Ihren Mut konnten die Teilnehmer, dann an verschiedenen erlebnispädagogischen Stationen wie einer Mauerüberquerung oder einem Turmbau beweisen.
Nach Kartoffelsuppe und Schupfnudeln ging es dann wieder raus auf den Zeltplatz. “Unterwegs im Auftrag des Herrn” waren die Kinder um Menschen in Not zu helfen. Geld “erarbeiten”, Gegenstände besorgen, Städte bereisen und dabei Spaß haben.
Abends stand dann eines der Highlights des Lagers auf dem Programm: Die Zeltgemeinschaften trafen sich individuell zu ihrem eigenen Programm. Während die Jungs einen reinen Männer- Casino- Abend veranstaltet haben, gab es bei den Mädels Lagerfeuer, Coctails und sogar eine Duschparty!
Kein Wunder, dass abends alle müde ins Bett gefallen sind, das galt auch für uns Mitarbeiter, die nach einem anstrengenden ziemlich geschafft waren und der Liveticker sich deswegen etwas verzögert hat.
Heute morgen sieht es wettertechnisch schon besser aus, die Sonne lugt immer mal wieder durch die Wolken hindurch. Es sieht ganz danach aus, dass der letzte komplette Tag auf dem PfiLa ohne Regen ablaufen wird. Heute morgen gerät zunächst Paulus in Seenot während die Kinder heute Mittag ihrer Kreativität freien Lauf lassen können bei verschiedenen Workshopangeboten.
Heute Abend erwarten wir internationale Prominenz in Rötenbach beim “Gute-Laune-Abend” – wir sind gespannt und schicken Grüße aus Rötenbach
das PfiLa-Team
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Freitag, 28. Mai 2010
 
Nach dem allmorgendlichen Wecksignal unserer Trompeten ging es los zum letzten kompletten Tag auf dem PfiLa 2010. Am morgen stand zunächst wieder ein Anspiel mit einer weiteren Geschichte von Paulus auf dem Programm: Paulus geriet auf einer seiner Reisen in Seenot. Doch er vertraute auf Gott und alle kamen gesund auf einer Insel an.
Nach einem stärkenden Mittagessen konnten die Kinder am Nachmittag kreativ werden: 12 Workshops standen zur Auswahl: Petroleumlampen aus Glühbirnen basteln, eigene Seife herstellen, ein Paulusbüchlein basteln, Lägerle im Wald bauen, Schnitzen und vieles mehr. Es entstanden tolle Kunstwerke und es machte allen viel Spaß.
Am Abend wurde es spannend und international, denn Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker meldeten sich mit Wetten dass..? live aus Rötenbach. Auf der Coach begrüßten sie Pippi Langstrumpf, Bastian Schweinsteiger mit seiner neuen Freundin Prinzessin Lillifee sowie auch Paulus und Ruben. Für die Musik sorgte Silbermond. Die Wetten wurden zwischen den Teilnehmern und den Mitarbeitern ausgetragen. Drei der vier Wetten wurden von den Kindern gewonnen, das hieß dann 10min später ins Bett, 15min länger schlafen und die Mitarbeiter sorgten für den Gepäcktransport am nächsten Tag. Außerdem erklärten sich Paulus und Ruben bereit, die Müsliausgabe am nächsten Tag zu übernehmen. Der krönende Abschluss war eine Feuershow am Lagerfeuer bevor es ein letztes Mal müde und glücklich in die Schlafsäcke ging.
 
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Samstag, 29. Mai 2010
 
Auch die letzte Nacht war ruhig und nach 15min länger schlafen traf man sich zum Werkstattgottesdienst. Jede ZG hatte eine Aufgabe bekommen um einen Teil des Gottesdienstes vorzubereiten: von der Dekoration über die Gebete und Liedauswahl bis hin zu den Anspielen war viel geboten. Als Gast hatten wir Micha Leng vom ejw Weltdienst, der internationalen Arbeit des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg, eingeladen. Er erzählte im Gottesdienst von seinem Praktikum in einem Kinderheim in Äthiopien und von der Entwicklung der Kinder dort. Das ganze stand in Bezug zur Geschichte von Paulus, der ebenfalls viel auf Reisen war um den armen Gemeinden zu helfen. Die Kinder hörten gespannt dem Bericht zu. Es war sehr interessant diesen Blick über den Tellerrand zu wagen. Das wurde auch an den zahlreichen Fragen der Kinder deutlich, die sie Micha Leng stellten. An dieser Stelle herzlichen Dank an Micha, der rund 1 1/2 Stunden Anfahrt auf sich genommen hat um uns zu besuchen.
Am Nachmittag endete dann das PfiLa mit der großen Abschlussveranstaltung. Rund 250 Eltern und Geschwister füllten die Scheune und bekamen in einer Dreiviertelstunde einen kleinen Einblick in fünf Tage PfiLa 2010.
Wir sagen Danke an alle Teilnehmer für ein tolles PfiLa 2010 und freuen uns auf ein Wiedersehen 2011 oder auf einer anderen Jugendwerksveranstaltung.
 
Euer PfiLa-Team
 
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