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Überall wohin man schaut wird es sichtbar, die Adventszeit hat begonnen. Weihnachtsmärkte, Lichterketten, süßer Duft nach Plätzchen, besinnliche Weihnachtsmusik… keine Frage, es ist wieder soweit!

Manch einer mag bereits Anfang November stöhnen und sagen: „Bald ist wieder Weihnachten!“ oder darüber schimpfen: „Weihnachten ist der reinste Kommerz und man sollte da eigentlich nicht mitmachen!“ Doch irgendwie packen uns die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest jedes Jahr aufs Neue und ganz allmählich steigt dabei die Vorfreude auf das Fest.

Aber warum? Was für eine Bedeutung hat das Fest eigentlich für uns?

Wenn ich für mich über diese Frage nachdenke stelle ich fest, dass ich die Weihnachtszeit doch oft auch als sehr stressig empfinde. Auf einmal soll ich für die Familie und die Freunde Weihnachtsgeschenke besorgen und so oft habe ich gar keine Idee, was ich verschenken könnte. Zudem gibt es bis zum Heiligabend ständig etwas zu erledigen, viel Gedränge in den Läden und jedes Wochenende in der Adventszeit ist vollgestopft mit irgendwelchen Terminen. Und am Ende der doch eher nicht so besinnlichen Adventszeit sitzt man in der Kirche und hört sich wie alle Jahre wieder die altbekannte Geschichte mit dem Jesuskind an, die einem auch etwas unwahrscheinlich, wie sie da so daherkommt, erscheinen kann. 

Und dennoch hat Weihnachten für mich etwas unbeschreiblich Schönes! Ich mag die Lichter, die Lieder, den Weihnachtsgottesdienst und ich freue mich, wenn ich mit den Menschen, die mir nahestehen, einen gemütlichen und besinnlichen Abend verbringen kann. Aber vor allem begeistert mich, was hinter der Geschichte mit dem Jesuskind steht: Gott kommt zu uns und ist uns nahe. Er bekommt Gestalt, er mischt sich unter uns, er geht mit uns um und er nimmt uns an. Er nimmt uns alle an, ohne Ausnahme! In den Evangelien steht, wie er sie alle angenommen hat, Blinde, Lahme, Sünder und Ausgestoßene. Sie alle wollten in seiner Nähe sein und sie durften es. In Jesus sagt Gott ja zu uns und in Jesus werden die Menschen wieder heil, weil sie Gottes Ja spüren. Ich denke, wir Menschen brauchen dieses Ja und wir sehnen uns nach Jemanden, der uns bedingungslos annimmt und liebt. Wir Menschen sind auf der Suche nach Heimat, nach Liebe, nach Unterstützung, nach Geborgenheit und in diesem kleinen Kind, das wir jedes Jahr aufs Neue feiern, können wir all das finden! 

Gott wird durch das Jesuskind greifbar und das ermutigt viele, das auch anderen Menschen spürbar zu machen. In einer Welt die uns oft hart und kalt erscheint gibt es auch immer wieder Menschen, die helfen, die unterstützen und sich ehrenamtlich engagieren, so wie die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns im ejgp. Menschen, die sich für andere Menschen engagieren und nicht nur an sich selbst denken. Menschen, die Freude daran haben Kindern und Jugendlichen z. B. unvergesslich schöne Sommer- und Winterfreizeiten im Kreise einer Gemeinschaft zu ermöglichen, mit ihnen zu lachen, zu spielen und sie in ihrem Glauben zu begleiten. Menschen helfen anderen Menschen, so wie Jesus das getan hat und wie er es den Menschen beigebracht hat. Gott ist zu uns Menschen gekommen und hat uns damit menschlicher gemacht und das ist alle Jahre wieder ein guter Grund zu feiern!   

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünsche ich euch allen!

Daniela Braun

2. Vorsitzende