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SKI

Bei mir dreht sich zurzeit alles um Ski und Skifahren im Allgemeinen. Denn die Faschingsferien stehen vor der Tür und da soll es losgehen. Ich habe noch ein bisschen vorzubereiten. Aber jetzt möchte ich von euch gerne mal wissen, was eurer Meinung nach das Wichtigste an einem Ski ist?
Belag/Wachs; Stahlkanten; Bindung; Skistiefel; Skistöcke …
Das sind alles sehr wichtige Dinge und je nachdem in welcher Situation ich gerade bin, kommt mir das ein oder andere wichtiger vor. Bin ich z.B. gerade am Schuss fahren oder in einem kleinen Rennen, wünsche ich mir meistens einen besseren Belag, um noch schneller zu werden. Ist der Hang, den ich hinunter fahren will vereist, hoffe ich, dass meine Stahlkanten scharf genug sind, um mich gut im Eis fest zu halten und mir einen sicheren Halt zu geben.

Für mich ist das Allerwichtigste die Bindung.

Ihr könnt jetzt denken: „Bindung hin oder her“, wenn ich in einem steilen oder schwierigen Gelände einen sicheren Halt haben will, brauche ich super gute Stahlkanten. Stehen wir z.B. gerade oben an so einem extremen Hang, überlegen wir uns vielleicht auch, warum hab ich überhaupt Skier angezogen. Aber wenn ich wirklich noch mal darüber nachdenke und mir vorstelle, dass ich ohne Ski den Hang hinuntermüsste, dann bin ich doch ganz froh sie zu haben, um nicht auf allen Vieren hinunter rutschen zu müssen. Und hier sind dann auch die Kanten super wichtig, um nicht irgendwie hinunter zu schlingern.
Doch auch mit den besten Stahlkanten brauche ich immer eine Bindung, sonst nützt alles nichts.

Also, das Allerwichtigste ist die Bindung, denn ohne sie würde das Skifahren überhaupt nicht funktionieren. Bei uns Menschen ist auch eine Verbindung zwischen Gott und uns unerlässlich. Ohne diese würde in unserem Leben auch gar nichts funktionieren.
Wenn wir uns jetzt also vorstellen, Gott ist wie unser Ski.

Die Bindung ist immer geöffnet. Genau so stell ich mir das auch bei Gott vor. Er bietet sich mir immer an, ich kann jederzeit in eine Gemeinschaft mit ihm hineinsteigen. Wenn ich mich dann entschieden hab meinen Weg mit Gott zu „fahren“, verlässt er mich nie mehr. Er bleibt bei mir, was auch kommt, wir stehen alles gemeinsam durch, egal ob ich nur gemütlich einen sonnigen Abhang hinunterfahre oder ob ich mich bei schlechter Sicht, eisigem Wind vielleicht sogar mit Schnee eine steile Buckelpiste hinunter quäle. Wenn ich mich mal entschieden habe, gibt es kein Zurück mehr, aber ich kann darauf vertrauen, dass mich Gott nicht allein lässt.

Aber was ist bei einem Sturz? Wenn sich da meine Bindung öffnet? Verlässt mich Gott dann ausgerechnet in diesem schwierigen Moment? Nein, er gibt mir den Freiraum, den ich brauche, damit ich durch ihn nicht noch mehr Schaden davontragen. Er will mich beschützen und wenn das nur durch ein Öffnen unserer Bindung möglich ist, dann gibt er uns frei.
Aber ist er dann weg? Bin ich dann allein? Nein, denn wie bei unseren Ski kommt jetzt die beste Erfindung zum Einsatz: die Stopper! Gott öffnet uns zwar die Bindung, aber er verlässt uns auf keinen Fall. Er bleibt ganz nah bei uns und saust nicht einfach weiter den Abhang hinunter. Wir können ihn sofort wieder erreichen und wieder eine Verbindung mit ihm eingehen. Wie immer liegt es an uns diesen Schritt zu tun, Gott bietet sich uns einfach an. Gott zwingt uns nicht bei ihm zu bleiben, bei ihm können wir selbst entscheiden, er gibt uns dafür genügend Freiraum. Wir werden nur nicht drum herum kommen uns das gut zu überlegen. Denn ohne Gott ist es wie ohne Ski, wir kommen einfach nicht richtig vorwärts. Mit ihm zusammen sind wir ein unschlagbares Team, das auch den steilsten Abhang schafft.

In einem Punkt hoffe ich aber, dass sich Gott von euren Ski unterscheidet. Nämlich am Ende des Winters. Die Ski stellen wir wieder in den Keller und hole sie erst zur nächsten Saison wieder raus. Gott soll euch aber das ganze Leben lang begleiten und nicht nur in bestimmten Abschnitten eures Lebens, wie zum Beispiel auf Freizeiten oder während der Konfirmanden-Zeit. Ich wünsche mir für euch, dass ihr auch nach oder außerhalb dieser Zeiten eine gute Ver- BINDUNG mit Gott habt.

Petra Greiner