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Laternenfest, Lichterfest, Sonne Mond und Sterne Fest ….

Inzwischen gibt es ganz viele unterschiedliche Namen für das Sankt Martin Fest und seine Umzüge. Aber warum eigentlich?

Martin war ein junger Mann. Wann genau er geboren wurde ist nicht bekannt, nur dass der schon mit 15 Jahren zur römischen Armee gehörte. Aber das Kämpfen war ihm nicht wichtig. Er half hingegen allen wie und wo er nur konnte. So sagt es die Legende. Und seine Geschichte vom Bettler im Schnee, dem er eine Hälfte seines Mantels schenkt, weil er selbst auch kein Geld und kein Essen mehr besitzt, kennen wir vermutlich alle.

Oft endet die Erzählung an dieser Stelle und auch beim doch ziemlich bekannten Sankt Martins Lied werden oft nur die ersten 4 Strophen gesungen und im Liedblatt abgedruckt.

Aber es geht noch weiter. In der folgenden Nacht soll Martin im Traum Jesus erschien sein. Der Sohn Gottes trug den halben Mantel des Bettlers und danke Martin dafür. Nach diesem besonderen Traum soll Martin aus dem Heer ausgeschieden sein, um Mönch zu werden. Später sollte er sogar Bischof werden. Doch Martin wollte nicht und deshalb soll er sich in einem Gänsestall versteckt haben. Viele Leute suchten ihn, auch spät in der Nacht sogar mit Laternen. Ähnlich unseren Laternenumzügen heute.

Schade, dass auch dieses Fest inzwischen für viele  zu einem Fest des Konsums geworden ist und dass sie deshalb versuchen möglichst den heiligen Namen aus dem Titel zu verbannen. Glühwein, Weckmänner, Punsch und Waffeln … Alles sehr lecker und zum Aufwärmen sehr angenehm und empfehlenswert.

Doch eigentlich heißt diese Fest „Nächstenliebe“. Teilt was ihr habt mit denen die weniger haben. Gebt von dem was ihr besitzt die Hälfte denen die es nötig haben. Wie auch Jesus in der Bibel spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. (Mt 25,40). Oder nach dem traditionellen und eher freigeistigen Sprichwort: geteilte Freude ist doppelte Freude. Nächstenliebe und Teilen, beides wärmt uns ebenfalls von innen und darum sollte es uns gehen und nicht um die Frage welchen Namen unser Fest trägt, um möglichst viele Leute anzusprechen. Denn Teilen und Nächstenliebe geht jeden an, egal welches Alter, welche Herkunft und welche Religion.

Viel Freude beim Singen und gemeinschaftlichen Laterne laufen.

Petra Greiner (BAK-Mitglied)

  1. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. Sankt Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt´ ihn warm und gut.
  2. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee da saß ein armer Mann, hat Kleider nicht, hat Lumpen an. „Oh helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bittre Frost mein Tod.“
  3. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zog die Zügel an, sein Ross stand still beim armen Mann. Sankt Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt.
  4. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gab den halben still, der Bettler rasch ihm danken will. Sankt Martin aber ritt in Eil hinweg mit seinem Mantelteil.
  5. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin legt sich Still zur Ruh, da tritt im Traum der Herr hinzu. Der spricht: „Hab Dank, du Rittersmann, für das, was du an mir getan!“