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Wissen und Bewusstsein

Ein Freund von mir, ein sehr starker Raucher, sagte einmal: „Man erzählt uns, dass Rauchen uns umbringt, aber ganz ehrlich, ein Laster darf man haben. Keiner kann mir versichern, dass ich nicht morgen von einem Bus überfahren werde“. Eines Tages bekam er dann Probleme und musste sich untersuchen lassen. Der Arzt sagte: „Sie haben zwei Schatten auf der Lunge, das könnte Krebs sein. In vier Wochen möchte ich sie wiedersehen.“ Seitdem hat er keine Zigarette mehr angerührt.

Der Unterschied: Vorher wusste er, dass Rauchen tödlich sein kann, nachher war er sich dessen bewusst.

Mit der Gegenwart Gottes ist es ähnlich. An Gott und an seine Gegenwart zu glauben, ist für so manchen für uns eine ganz klare Sache. Wir sind damit aufgewachsen, haben es gelernt, man hat es uns gesagt und wir wissen von Gott. Aber sind wir uns der Gegenwart Gottes bewusst?

Wissen ist wichtig, doch macht die Erzählung vom Raucher deutlich, dass Wissen allein uns nicht anders handeln lässt. Im Gegenteil: wir finden sogar Gründe, die uns entgegen unseres Wissens handeln lassen. Erst wenn es zur Berührung kommt, wenn es uns berührt und wir ein Gefühl für die Situation entwickeln, wird aus der Wirklichkeit Gottes eine Gegenwart Gottes.

Neben der Wissensvermittlung, muss es also wichtig sein, Berührungspunkte zu schaffen. Punkte an denen man Gott erfahren und erleben können. Wie könnten solche Punkte aussehen? Sicherlich ganz unterschiedlich für jeden einzelnen: Ob es das Gemeinschaftsgefühl in der Jungschargruppe ist oder die Atmosphäre auf der Freizeit. Oder auch die Gespräche mit anderen über Glaubenserfahrungen. Für mich ist es dort, wo ich innehalten kann, dort, wo mir jemand zuhört, dort wo ich ganz Ohr bin. Dort weiß ich um Gottes Gegenwart und werde mir immer wieder dessen bewusst.

Susanne Boffenmayer, BAK-Mitglied