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Sorgenfreie Sommerzeit?

Irgendwie machen wir uns doch immer alle Sorgen… Sorge um die Gesundheit, um die Familie, die Arbeit,… Jugendliche, die in den letzten Wochen ihren Schulabschluss gemacht haben, sehen sich oft mit der Frage konfrontiert „Und was machst du jetzt?“. Vielleicht weiß der eine oder andere noch gar nicht, was danach kommt. Als orientierungslos will man dann aber doch auch nicht betrachtet werden und kaum ist der Prüfungsstress vorbei, schon macht man sich wieder Gedanken, wie es weitergehen soll, was die anderen denken und erwarten. Sorgen sind in mancher Hinsicht sinnvoll, helfen sie uns doch dabei, zu überlegen, was wir brauchen und wohin unser Weg gehen soll.  Aber in Matthäus 6,27 sagt Jesus: „Wer von euch kann durch Sorgen sein Leben auch nur um einen Tag verlängern?“. Da ist schon was dran: Die Sorge darüber, was die Zukunft bringt, ob ich meinen Arbeitsplatz behalte, die Prüfung schaffe oder diesen Monat mit dem Geld über die Runden komme, löst mein Problem noch lange nicht.  Jesu Worte können für uns ein Signal sein, darüber nachzudenken, wo Sorgen als Vorsorge angebracht sind, und wo sie uns nur die Tage schwer machen und uns nicht weiterbringen. Diese Sorgen dürfen wir getrost über Bord werfen und damit unser Leben erleichtern.

Ich habe mir nun Gedanken gemacht, wann für mich eine relativ sorgenfreie Zeit ist. Es sind für mich die Tage, die ich in Gemeinschaft mit anderen verbringe, die für mich Sinn machen und ausgefüllt sind. Ganz ausgeprägt erlebe ich das im Sommer auf Freizeiten und Zeltlagern. Der normale Alltagstrott wird unterbrochen, ich habe viel zu tun, verbringe meine Woche mit vielen tollen Menschen und habe einfach Spaß. Für Essen und Trinken ist gesorgt, einen Platz zum Schlafen habe ich auch. Die existenziellen Bedürfnisse sind gedeckt und daher kann mich frei und ohne Druck auf den Tag einlassen. Für die alltäglichen Probleme und Sorgen ist hier gar keine Zeit und das ist gut so, denn ich kann mal so richtig abschalten. Natürlich ist das eine „Ausnahmezeit“ und nicht von Dauer, aber hier gibt es auch noch eine andere Chance:

Als Christen haben wir die Möglichkeit, das Problem mit den Sorgen vertrauensvoll in andere Hände zulegen. Jesus verspricht seinen Jüngern: „Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht.“ (Matthäus 6, 32). Jesus wertet also die Dinge, um die wir uns Sorgen machen, nicht ab. Er sagt aber: „Das sind doch nicht deine Sorgen. Lass Gott dafür sorgen!“ Ich wünsche sehr, dass auch ihr ab und zu eure Sorgen abgeben könnt.

Petra Grüner, BAK-Mitglied