Jeder von uns hat schon einmal etwas neu angefangen - Beginn eines Studiums oder einer Arbeitsstelle oder ihr habt euch auf eine neue Partnerschaft eingelassen.
Große Neuanfänge sind meist mühsam, weshalb wir sie nicht all zu oft in unserem Leben brauchen. Alltagsneuanfänge dahingegen braucht man Tag für Tag. Damit wir unseren Neid, unseren Streit mit Freunden oder Familien, unsere emotionale Überreaktionen begraben können und am nächsten Tag neu aufstehen.

Das Wort "anfangen" kommt ja auch von anpacken, anfassen, etw. in die Hand nehmen..., neu anfangen bedeutet daher für mich sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Das heißt ich übernehme Verantwortung für mein Leben, gestalte es, bestimme darüber und höre auf darüber nachzudenken, dass ich durch meine Erziehung oder meine Veranlagerungen festgelegt bin.

Denn ich kann immer neu anfangen. Dieses Leben gehört euch allein, bestehend aus allen Stärken und Schwächen, Erfahrungen von Geborgenheit, Liebe, Stolz und Selbstbewusstsein. Aber auch von Verletzungen und Enttäuschungen. Aber egal wie etwas gelaufen ist: ich kann immer neu anfangen. Mit mir und mit anderen. Neu anfangen auch mit dem Glauben an Gott. Ich kann immer wieder damit anfangen mein Leben in Gottes Hand zu legen und aufs Neue auf ihn vertrauen. Ein Bibelvers, der dieses Wissen bestärkt steht im Matthäus 10,39: "Wer sein Leben festhält, der wird es verlieren und wer sein Leben um meinetwillen loslässt, der wird es gewinnen."

AMEN 

Eure Cheryl