Stiftung unterstützen

Mit einem Einkauf in einem Online-Shop können Sie einen Beitrag zur Jugendwerksstiftung leisten - ganz ohne Zusatzkosten. Dazu einfach einen der untenstehenden Links anklicken, dort einen Shop auswählen (z. B. IKEA, Bahn, Zalando ...) und ganz normal einkaufen.
Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Seite der Jugendwerksstiftung.
 

Unterstützen Sie uns mit
Ihrem Online-Einkauf
ohne Extrakosten




Oder direkt bei Amazon



 

Jungschartag 2017 – einfach märchenhaft

Zum Bezirks-Jungschartag des ejgp kamen fast 70 Kinder der verschiedenen Jungschargruppen aus dem ganzen Bezirk nach Faurndau um einen Tag mit Rittern, Drachen, Wölfen, Prinzessinnen, Hexen, Zwergen und anderen Märchengestalten zu erleben.

Vormittags waren die Kinder in kleinen Gruppen im Dorf unterwegs um sich Münzen zu erspielen, die sie am Nachmittag noch brauchen würden. Bei ihrem Rundgang wurden sie immer wieder von Märchenfiguren um Hilfe gebeten: So schauten an einer Station der Hund und der Hahn von den Bremer Stadtmusikanten ziemlich verzweifelt nach oben. Auf einem Brett saß die Katze und traute sich nicht mehr herunter. Mit vereinten Kräften und einem mutigen Jungscharkind als schwebendem Retter konnte den Stadtmusikanten geholfen werden. An anderen Stellen begegneten die Gruppen einer Hexe, Rapunzel, Hänsel und Gretel, dem Wolf und anderen.

Nach dem Mittagessen traten im Vereinshaus drei Königskinder mit einer Bitte an die Jungscharler heran: Sie hatten total vergessen, daß ihr Vater, der König, Geburtstag hat und sie hatten kein Geschenk für ihn. Damit war die Aufgabe für den Nachmittag schon beinahe klar: Irgendwoher mussten Geschenke für den König kommen! Möglichst glänzend und glitzernd und golden und einfach schön sollten sie sein. Da ist Kreativität gefragt.

Auf der Festwiese waren Händler mit ihren Leiterwagen unterwegs und verkauften oder tauschten verschiedene Waren. Da konnten die Münzen vom Vormittag als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Außerdem gab es verschiedene Spielstationen, an denen immer zwei Teams gegeneinander um begehrte Bastelsachen spielen konnten. Auf dem Gelände waren auch zwei Wölfe unterwegs, die die Kinder fangen wollten. Da war die Aufregung jedes Mal groß, wenn einer der Wölfe auftauchte.

Nach einiger Zeit fingen die ersten Gruppen damit an, aus den erspielten Materialien ein Geschenk für den König zu basteln. Da entstanden Zepter, Kronen, Umhänge und so manch anderer glitzernder Gegenstand. Als es langsam dunkel wurde, machten sich alle auf den Rückweg zum CVJM-Haus, wo sie ihre Geschenke an den staunenden König übergaben.

Wenig später wurden diejenigen, die nicht über Nacht dablieben, in einem großen Schlußkreis mit dem Jungschargruß verabschiedet. Rund 20 Kinder nutzten die Möglichkeit, im CVJM-Haus zu übernachten. Sie bereiteten abends noch den Gottesdienst für den nächsten Morgen vor und tobten sich vor dem Schlafengehen noch einmal mit Spielen im Kirchgarten aus.

Am Sonntag trudelten kurz vor 10 Uhr die Eltern ein, die zum gemeinsamen Gottesdienst eingeladen waren. Und sie staunten nicht schlecht, als sie nicht von den Mitarbeitern, sondern von einem Jungscharkind begrüßt wurden. Die Kinder haben den Gottesdienst nicht nur vorbereitet, sie gestalteten ihn fast komplett selbst. Sie moderierten, beteten, spielten eine kleine Szene vor, hatten die Lieder ausgesucht und auch der Segen mit dem Eltern und Jungscharler dann schließlich verabschiedet wurden, wurde von den Kindern gesprochen.

Nach diesem Wochenende bleibt – wie schon bei so mancher Veranstaltung in unserem Jubiläumsjahr – Zufriedenheit und Dankbarkeit. Zufrieden damit, für die Kindern einen spannenden Jungschartag und tolle Erlebnisse auf die Beine gestellt zu haben und dankbar für die vielen Helferinnen und Helfer aus CVJM und Evangelischem Jugendwerk, die durch ihre Mitarbeit das alles erst ermöglicht haben. DANKE!

Bilder von diesem märchenhaften Tag gibt es hier zu finden! 

Achim Wernsdörfer, CVJM Faurndau