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Rückblick auf die Übergabe des Spendenanteils vom Konzert "Glory Halleluja"

Teilen macht Freude
Stefan Renfftlen, Dirigent und Bezirksposaunenwart, überreicht Spendenscheck an Café Asyl
 
Musik öffnet bekanntlich die Herzen der Menschen. Die Bläserchöre des Bezirks Göppingen hatten in einem Konzert mit dem Titel „Glory Halleluja“ Menschen viel Freude mit ihrer Musik bereitet. Heute wollten sie diese Freude mit den ärmsten Menschen in unserer Gesellschaft, den Flüchtlingen, teilen, um so zu zeigen, dass sie auch im Kreis Göppingen willkommen sind.
Sieht man die Bilder jeden Tag in den Nachrichten, die vielen Kinder, die Frauen, die Männer, die sich auf schlecht ausgerüsteten Booten auf die gefährliche Reise über das Mittelmeer oder auf die nicht weniger gefährliche Balkanroute machen, nur weg wollen von Krieg und Zerstörung, dann ist klar, dass für die Versorgung und Unterbringung dieser Menschen jeder Cent benötigt wird. Dafür fühlten die Bläserchöre eine Verantwortung, sicher auch auf dem Hintergrund ihres christlichen Ethos. So erreichten sie mit ihrer Musik zweierlei: sie machten den Zuhörern Freude, und gestern Nachmittag konnten sie mit ihrem Scheck auch Projekten der Flüchtlingsarbeit in Göppingen ein wenig finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen.

Das Café Asyl wurde im Juli 2014 gegründet. Das diakonische Werk Göppingen öffnet das Café mit vielen ehrenamtlichen Helfern sowie dem Freundeskreis Asyl an jedem Freitag im Pavillon der Stadtkirche. Heike Gehrer-Shelby von der ZEBRA, der zentralen Beratungsstelle für Zugewanderte, sagt, dass das Café einen großen Zulauf habe und bis zu 100 Flüchtlinge das Angebot wahrnähmen. Vor allem ist der Besucher über die lebhafte, heitere Atmosphäre überrascht. Viele Kinder sind da und beschäftigen sich mit Spielen oder Malen. Junge Erwachsene sind im angeregten Gespräch mit den Ehrenamtlichen, von denen sie auch liebevoll begrüßt werden. Das Café hat sich zu einem interkulturellen Treffpunkt für Menschen aus Göppingen und Menschen aus Syrien, aus dem Iran, dem Irak, Afghanistan und den Balkanstaaten entwickelt. Gehrer-Shelby weiß aber auch, dass die Arbeit der Ehrenamtlichen sehr belastend sein kann, besonders dann wenn es um Abschiebungen geht. Aber die Helfer bekommen auch vieles zurück, nämlich Dankbarkeit und Vertrauen, und sie sind davon überzeugt, dass während unsere Politiker noch nach einem Weg aus der Flüchtlingskrise suchen, sie vor Ort die Dinge in die Hand nehmen, unkompliziert und mit großem Engagement und das tun, was einfach nötig ist.
Die Spendenübergabe nahm Stefan Renfftlen vor und überreichte in Anwesenheit von Herrn Kauderer, dem Geschäftsführer des diakonischen Werkes Göppingen, Frau Gehrer-Shelby und einigen ehrenamtlichen Mitarbeitern einen Scheck über 403,13 Euro, die Hälfte des Erlöses aus dem „Glory Halleluja“ Konzert.  Autor: Lilli Ell