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Auch den nächsten Gründonnerstag wollen wir nutzen. Deshalb jetzt schon die Einladung: 9. auf 10. April 2020, ab 18 Uhr, Stiftskirche und CVJM-Vereinsheim Faurndau! 

 

Impressionen aus der Gründonnerstag-Nacht

Gründonnerstag, 9:50 Uhr:
Ankunft im CVJM-Heim in Faurndau. Erst mal Kaffee kochen.

10.00 Uhr:
Hektische Betriebsamkeit stellt sich ein: Räume leeren, Material aus dem Hänger räumen.

10.16 Uhr:
Die Küchenmannschaft trifft ein. Letzte Details zum Einkauf werden besprochen. Mit wie vielen Menschen rechnen wir eigentlich?

10:23 Uhr:
Turnübungen auf dem Baugerüst zum Lampen anbringen. Kraftübungen im Saal – beim Folien auslegen und Kreuze schleppen. Herausforderung: Kaffee nicht kalt werden lassen.

11:09 Uhr:
Paralleler Abmarsch zum Einkaufen und zum Aufbauen in die Kirche.

13:00 Uhr:
Inzwischen sieht die Kirche anders aus – weniger Stühle, mehr Lichter. Kissen in der Ecke. Beamer auf der Empore. Eine Mauer in der Schriftenecke. Rauchende Köpfe: Für manche Gebetsstationen geben die LED-Strahler, so wie sie stehen, nicht genügend Licht. Was gibt es für Lösungen?

Sieben Stationen sind fast fertig aufgebaut – zwei davon schon wieder abgebaut. Während dem Gottesdienst und der anschließenden Konzertprobe kann noch nicht alles stehen.

13:18 Uhr:
Oliven und Tischdecke vergessen. Das Küchenteam geht noch mal einkaufen. :D

13:30 Uhr:
Bei Brezeln und süßen Stücken noch mal drüber philosophieren, wie viele Menschen am Abend wohl kommen. Aufregung stellt sich ein. 

[… Zeitsprung …]

17:55 Uhr:
Das Bastelmaterial steht bereit. Der „Tisch“ ist geklebt und gedeckt. Die Käse- und Wurstwürfel sind geschnitten und das Gemüse hat den Weg in die Schälchen gefunden. Im Tagesraum ist Platz und die Tafel wünscht schon jetzt allen, die später dort schlafen wollen, eine  „Gute Nacht!“. Aufbruch zum Gottesdienst, der gleich beginnt.

18:45 Uhr:
Mitarbeitende schleichen sich heimlich aus der Kirche: Fladenbrot warm machen, Essen aus dem Kühlschrank räumen. Kerzen anzünden. Wer wohl nach dem Gottesdienst den Weg ins Vereinsheim finden wird?

19:08 Uhr:
Wow! Der Kleine Saal ist so voll, dass man kaum mehr einen Platz zum Sitzen findet. Die Jüngsten sind wohl ein paar Konfirmanden. Viele Mitarbeitende sind gekommen – aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen, in einer großen Altersspanne. Die Ältesten haben wohl schon über 50 Jahre auf dem Buckel. Alle freuen sich auf das „biblische Essen“ und unterhalten sich angeregt miteinander.

19:25 Uhr:
Als der NWZ-Redakteur kommt, zählen wir über 40 Personen im Saal.

20:15 Uhr:
„Was ist eigentlich das Leben?“ Eine kleine Fabel stimmt uns auf das Thema dieser Nacht ein und zeigt verschiedene Dimensionen des Lebens auf. Nachdenkliche Stimmung.

21:01 Uhr:
Aufbruch zur Nachtwanderung. Ein paar Kilometer an der frischen Luft. Ein paar gute Gedanken zum von Wolfgang Lang liebevoll gestalteten Kreuz.

23:00 Uhr:
„Warum ist diese Nacht anders als die anderen Nächte?“ Nachdem die Klangschale verklungen ist, eröffnet Pfarrerin Rilling mit dieser Frage das erste Stundengebet, zu dem über 30 Menschen gekommen sind. Singen, ein Abschnitt des Bibeltextes und Gedanken dazu, Stille und Gebet – dazu werden wir uns ab jetzt zu jeder vollen Stunde treffen.

Anschließend gehen alle auseinander, jeder tut das, was für ihn gerade richtig ist: Ideen-Sammeln für die Kreativaktion im Saal. Gespräche im Keller. Stille und Zeit für Gott in der Kirche. Einige (Langweiler ;)) machen sich auf den Weg in ihr Bett.

01:54 Uhr:
Es ist schwer, sich vom Gestalten des eigenen Kreuzes loszureißen, um rechtzeitig zum Stundengebet in der Kirche zu sein. Nicht jeder findet den Weg hinüber. Einzelne sind schon auf ihrer Isomatte eingeschlafen.

03:00 Uhr:
Der Tiefpunkt ist erreicht – zum Stundengebet finden sich neun Personen ein. „Bleibet hier und wachet mit mir“ wird nicht nur beim Singen eine Herausforderung.

05:13 Uhr:
Die paar Menschen, die nicht direkt nach dem Stundengebet auf dem Teppich im Chorraum zum Liegen kommen, um kurz die Augen auszuruhen, merken: Langsam dämmert es draußen.

06:00 Uhr:
Zum letzten Stundengebet sind alle wieder wach – und immerhin 20 Personen noch da! Wir schauen uns ein paar der Kreuze an, die in den letzten Stunden entstanden sind. Ein Armband soll jeden an seinen wichtigsten Gedanken aus dieser Nacht erinnern. Jetzt geht’s erst mal zum Frühstück.

??:?? Uhr:
Die Mitarbeitenden schauen vorsichtshalber nicht mehr auf die Uhr. Das Haus ist sauber und geputzt, die Kirche in ihrem Ursprungszustand, das Material wieder im Hänger, und wir sind zufrieden mit dieser Gründonnerstag-Nacht. Sollten wir das nächstes Jahr noch mal wiederholen? Vielleicht sollten wir auch zuerst mal schlafen gehen.

Bilder von der Gründonnerstag-Nacht gibt es hier.