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"Mit Indianergeheul durch Nagold" - so stand es vor 22 Jahren im Schwarzwälder Boten vom 29.08.1959. Beim großen Indianertag des ersten Bezirksjungscharlagers kämpften Sioux und Apachen um das goldene Kriegsbeil Dass diesem Zeltlager weitere und größere folgen würden, hatte damals niemand vorausgesehen. Für Helmut Etzel war es eine große Freude und Ehre, mit 14 Jahren als Mitarbeiter am ersten Göppinger Bezirksjungscharlager teilzunehmen. Was er damals noch nicht wusste ist, dass er das Lager - und das Lager ihn - über 40 Jahre lang begleiten würde.
Auf dem Steinenberg bei Nagold standen sechs Alex-Rundzelte und fünf große mit oliver Tarnfarbe gestrichene Pyramidenzelte aus dem Zweiten Weitkrieg, 50 Jungscharfer aus dem Bezirk Göppingen verbrachten drei Wochen lang hier ihre Ferien. Nicht ganz so vornehm wie heute; Nicht jeder Jungscharler hatte ein Feldbett; teilweise schliefen sie auf Strohsäcken, Waschräume standen nicht zur Verfügung. Als Waschgelegenheit diente ein alter knallgelb angestrichener Trog." Auf den Tellern stand "Fröhliche Weihnachten" und auf dem Besteck war "US-Army" aufgedruckt, Stangenkäse und Trockenmilch, gespendet von der US-Army, waren ein großer Bestandteil unseres Lebensmittellagers.
Alles war eben einfacher und anspruchsloser. Doch die Freude und der Frohsinn von Jungscharler und Mitarbeiter war schon damals zu spüren. Als nach drei Wochen das Lager vorüber war, waren sich alle einig: "Diesem Lager müssen weitere folgen." Wolfgang Steck und Helmut Etzel machten sich auf die Suche nach einem neuen Lagerplatz. Mit dem Fahrrad fuhren Sie durchs Land und fanden im Stohgäu bei Leonberg das stille und abgelegene Dorf Weissach» umgeben von Wald undHeide. Am Ortsrand gelegen stand das Vereinsheim des
dortigen CVJM. Im Sommer '60 standen dort die weißen Zelte auf Weissacher Steppengras, umgeben von Wacholderbüschen. Ganz in der Nähe von Weissach liegt Rutesheim. Dort standen '61 die Zelte zum dritten Bezirksjungscharlager. Ins nächste Lager zogen wir zur Stockensägenmühle bei Eilwangen. In einem herrlichen Wiesental, eingerahmt von Wäldern und Hügeln» mittendurch ein "kleiner" Bach (nicht jedoch nach 2 Tage Regen), lag der Lagerplatz 1962. Ein eigenes Freibad vor dem Haus war die Sensation. Das fünfte Lager '63 fand nochmals im Strohgäu in Weissach statt. Doch das Dorf wuchs näher heran und die nächsten Lager fanden deshalb bis einschließlich 1969 im Ellwanger Fischbachtal bei der Stockensägenmühle statt. Auf Wunsch der Jungscharler sollte das zwölfte Jungscharlager mal woanders durchgeführt werden. Nach mehreren Anfragen kam der Kontakt zur "Weidacher Hütte" zustande.
So standen 1970 zum ersten Mal die Zelte des Bezirksjungscharlagers bei der Weidacher Hütte, auf einer Berghalbinsel zwischen der Blaubeurer und der Ulmer Alb. Da es aus Sicht des Albvereins keine Probleme gab und der Lagerplatz sehr sauber verlassen wurde, stand weiteren Weidacher-Bezirksjungscharlagern nichts mehr im Wege. Diesem Platz und dieser Hütte ist das Lager bis heute treu geblieben.

 

 

Fast 50 Jahre Weidach - alles anders und doch noch dasselbe wie damals. Seit jeher sind Spiel, Spaß und Gott die tragenden Elemente des Bezirks-Jungschar-Lagers. Seit jeher ist das Ziel der Menschen "dahinter" für und mit Jungscharlern in den Ferien eine schöne Zeit zu gestalten.

Unzählige Jungs haben bisher Zelte, Spaß und Abenteuer erlebt und nicht wenige sind später zu Mitarbeitern geworden um "ihr" Weidach mitzugestalten.