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Die Zelte wurden schon lang in den Winterschlaf gebettet und selbst der Schlafmangel ist langsam ausgeglichen. Nur einige Überbleibsel zeugen noch vom Römerlager. Erkennt jemand die eigenen Besitztümer?

Falls ja, können diese nach Absprache (0176-24068905) in Heiningen abgeholt werden.


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Vielleicht meinte Jupiter mit seinen Regenschauern die Legionäre von ihrer Abreise abzubringen oder sein ungestümes Gebaren mit Böen und Donner war einfach nur Ausdruck seines Unmuts über das viel zu schnell gekommene Ende des Römerlagers 2019.

In jedem Fall blieb der Himmel heute nicht der einzige, der eifrig Tränen vergoss, als die Stunde des Abschieds gekommen war an diesem traurigen Samstag. Gefahren sind sie trotzdem, die Legionäre, und mit ihnen Trubel, Heiterkeit, Geschäftigkeit – ja fast alle Lebendigkeit der Römerstadt.

 

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Indes bleiben die müden Zenturionen nun einsam zurück – ihre Abreise könnte Jupiter und seine Regengüsse tatsächlich in Gefahr bringen, da alle Zelthäute noch triefend nass sind. So wurden einige Zelte bereits gestern abgebaut und die Ruinen des kürzlich noch florierenden Städtchens bleiben mindestens noch bis morgen stehen.

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Die Präfekten machen sich unterdessen bereits Gedanken über ihre berufliche Zukunft. Sollten sie auf einem Schiff anheuern? Neue Länder, Kontinente und Zeitalter besuchen? Wenn das alles nichts wird, hat sicherlich wenigstens die Baubranche noch einige Stellen frei…

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Die Existenz und Strahlkraft der kleinen Römerkolonie hat sich mittlerweile so weit herumgesprochen, dass Neugierige gar mit dem Luftfahrzeug anreisen um auch nur einen kurzen Blick auf das Ensemble erhaschen zu können.

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Wie gut kennen sich die Legionäre nach fast zwei gemeinsamen Wochen? Das wurde heute beim Circus Tippicus auf die Probe gestellt: die Legionäre traten nicht nur in verschiedensten Römerdisziplinen gegeneinander an, sondern auch im Tippen.

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Denn es musste geraten werden, welche Provinz wohl am besten abschneidet. Letzteres gelang schließlich der ohnehin bereits ausgesprochen siegreichen Provinz Britannia.

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...darf sich auch aussuchen, was und wie langer er es macht! Für Legionäre ist das meistens zwar nicht der Fall doch heute Vormittag durften diese ein wenig die Freiheit schnuppern, die wohl alle außerhalb der Legion genießen dürfen (und die Legionäre auch schon sehr bald wieder).

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Doch mancher merkte vielleicht auch bald, dass die Qual der Wahl auch nicht immer unbedingt einfacher ist. Man musste zwischen Dosengrill- und Lagerbau, Sport- und Kartenspiel, Musik hören oder machen und vielen weiteren Angeboten wählen…

 

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Die Römerzeit war bekanntlich eine hochentwickelte Zivilisation, in der auch eine entsprechende Wertschätzung ästhetischer Eindrücke verbreitet war. Dementsprechend fiel dieses Jahr der Textildruck in diesem Jahr auch besonders komplex aus: zum bisher ersten Mal wurde in einem zweistufigen Verfahren in zwei unterschiedlichen Farben gedruckt.

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Nach einer Woche in der römischen Stadt wurde es heute mal wieder Zeit für eine Ausfahrt. So können die Legionäre auch noch spannende Dinge außerhalb der mittlerweile allzu bekannten Gefilde um Weidach kennenlernen.

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Dazu ging es mit dem großen Stahlross (bzw. zwei) nach Heilbronn, wo die experimenta allerlei nützliches, spannendes und praktisches Wissen feilbot.

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Anschließend konnten die Legionäre in einer Therme toben, rutschen, schwimmen oder einfach nur ausspannen. So haben die Präfekten geschickt allen Dreck und Gestank am und um ihre Legionen vor Ort gelassen und sind so am Abend frisch und zufrieden nach Weidach zurückgekehrt.

Auch heute traten die Legionäre wieder gegeneinander an, allerdings in einer sportlichen Disziplin. Nämlich dem Harpaston, einer dem modernen Rugby ähnelnde Sportart.

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Das Wetter zeigte sich von einer sehr freundlichen Seite: Einige Wolken und ein beständiger Wind sorgten für ausreichend Kühlung. Ganz im Gegensatz zur Stimmung in der Legion – die war am Kochen. Insbesondere als die Siegermannschaft aus Britannia gegen die Zenturionen antrat, doch diesen dann unterlag.

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Nach mehr als einer Woche strammer Disziplin am Morgen wollten die Legionäre den aufoktroyierten Morgenappell zu solch früher Uhrzeit nicht länger hinnehmen. Sie forderten die Zenturios heraus, um selbige zu kämpfen. Das Resultat: Mit vollem Einsatz trugen die beiden Parteien den Disput aus – mitten am Forum Romanum.

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Die Forderung der Legionärsvertretung: den Morgenappell um 20 Minuten nach hinten zu verschieben. Die Zenturio-Kurie bezeichnete dies als völlig überzogen und unrealistisch, musste letztlich jedoch, nach der Niederlage der Zenturionen, der klein beigeben. So verabschieden sich die Legionäre heute in deine besonders lange Nacht…

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Die ganze Komplexität der römischen Gesellschaft konnten die Legionäre heute entdecken und ausleben. Priester werden oder Beamter? Oder doch besser eine solide Handwerkskunst erlernen? Aber auch eine Karriere im Militär scheint verlockend. Geschickte und erfolgreiche Legionäre schaffen es mitunter sogar, mehrere Karrieren zu verfolgen…

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Heute wurden in Weidach die alljährlichen Feierlichkeiten abgehalten – mit Pauken und Trompeten. Auch wenn letztere klanglich nicht überzeugen konnten (es gab wohl lizenzrechtliche Schwierigkeiten…) traf das restliche Programm inklusive der angebotenen Verpflegung augenscheinlich auf Anklang bei Besucherinnen und Besuchern.

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Das lag sicher auch am guten Wetter, sowie diversen fahrenden Händlern, die ihre neuesten Produkte feilboten.

Zum Abschluss wurden sogar noch hunderte kleiner Fluggeräte in die Höhe steigen gelassen – ob sich die neuartige Fernmelde-Technik durchsetzen wird, ist aber noch fraglich.

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Gerade als alle Vorbereitungen für den morgigen Besuchsonntag abgeschlossen schienen, meldete Bedienstete der kaiserlichen Küche das Versiegen ihres Brunnens. Da der Senat an einem Samstag nicht tagt und keine Reparaturmaßnahmen genehmigen kann, errichteten die Legionäre behelfsmäßige Aquädukte, die schnell Abhilfe leisteten und die Gemüter im Kaiserhof wieder abzukühlen vermochten.

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Um einem weiteren Ausfall vorzubeugen wurden gleich 6 Aquädukte errichtet, unter welcher das Bauwerk der Legion Britannia den höchsten Durchsatz aufwies.

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Das römische Weidach steht heute ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf das größte Fest des Jahres: Der Besuchsonntag. Familien der Legionäre, Besucherinnen und Besucher und weitere Bekannte werden am morgigen Tag erwartet. Um einen gebührlichen Empfang zu bereiten, werden die letzten Statuen errichtet, Brunnen angeschlossen, Marmorplatten poliert und die weidacher Infrastruktur für den Besucheransturm aufgerüstet.

 

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Sogar die Ausrüstung einiger Legionäre wird noch einmal aufpoliert, nachdem sie auf diversen Feldzügen verloren gingen, bei Kampfhandlungen in Mitleidenschaft gezogen oder von schusseligen Kameraden plattgesessen wurde. Schließlich soll die Römische Streitmacht morgen in all ihrer Pracht auflaufen – man munkelt, Caesar persönlich werde den Zustand seiner Legion beurteilen…

 

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Der schwelende Konflikt um eine ungleiche Verteilung von Gebieten und Hohheitsrechten im römsichen Reich eskalierte heute und gipfelte in einer internen Auseinandersetztung unter den Zenturionen bzw. ihren Provinzen. Eine Jede unter ihnen versuchte die meisten Truppen zu mobilisieren und so die meisten Gebiete unter ihre Kontrolle bringen.

 

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Pünktlich zum Beginn des Wochendes ist die römische August-Sonne zurück. Doch nicht nur ihr haben die Legionäre ihr ausgelassene und zufriedene Stimmung zu verdanken. Sondern sicherlich der beeindruckenden und inspirierenden Geschichte, die Paulus seinem Kumpel Römi heute erzählte. Sie handelte von einer seinen vielen Reisen, nämlich eines Aufenthaltes in Lydia, wo er gemeinsam mit Silas ins Gefängnis geworfen wurde. Obwohl ein Erdbeben bald darauf die Türfen zerstörte, floh Paulus nicht und nahm sich statt dessen des Wärters an, der sich auch geich taufen ließ.


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Nachdem sich die Legionäre ausreichend mit Paulus‘ Geschichte beschäftigt hatten, wanden sie sich weltlicheren Themen zu trateten im Indiaca-Spiel gegeneinander an.

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Offenbar fanden die Legionäre trotz des ungewohnten Schlafortes außerhalb der Mauern ihrer mittlerweile geliebten Römerstadt einen erholsamen Schlaf. Denn heute waren sie alle frisch und munter vor dem Freibad in Blaubeuren anzutreffen. Zugegebenermaßen waren sie nach dem Bad noch viel frischer, allerdings auch weniger munter.

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Insbesondere als sich zum Fußmarsch des heutigen morgens noch weitere 150 Höhenmeter, eine Bahnfahrt (von Blaubeuren nach Herrlingen), die Durchquerung des schier undurchdringlichen Waldes der schwäbischen Alb und ein deftiger Wurstsalat (nicht im Wald, sondern zum Abendessen) gesellten.

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Nach kurzem Ausruhen waren die Mühen trotzdem schnell vergessen und die Legionäre erschienen vollzählig im Forum Romanum, wo Caesar zu einer kleinen Feier lud. Nur warum und wieso gefeiert werden sollte, das wusste der in letzter Zeit etwas vergessliche Caesar auch nicht mehr so genau.

Die Feier wurde jedoch ziemlich schnell ziemlich turbulent (dafür auch umso unterhaltsamer), als sich einige nicht geladene Gallier unter die Gäste mischten und ordentlich auf den Putz und in die Saiten hauten. Ihren Barden brachten sie nämlich auch gleich mit, sehr zum Leidwesen der geladenen Zenturionen, die sich so sehr auf eine feine römische Orgie nach traditioneller Art freuten.

 

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Die Kunde der Entdeckung eines Höhlensystems veranlasste fast die gesamten Bewohner Weidachs, der stickigen Stadtluft zu entfliehen. Vielleicht war es auch das etwas nasse Wetter, das die Legionäre unter die Erde brachte. Glücklicherweise aber nur temporär und nachdem die Legionäre es wieder an die Erdoberfläche geschafft hatten, freuten sie sich so sehr, dass sie ihren Ausflug glatt verlängerten. Sie beschlossen zunächst ein gutes Stück weg zu Fuß zurückzulegen und dann das Nachtlager unter freiem Himmel aufzuschlagen.

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Erfreulicherweise ließ sich der Verpflegungstrupp und auch der Photograph des Präfekten, Schnapschus Langverschlus, überreden, die Ausfahrt zu begleiten. So müssen weder die Legionäre auf ihr gewohntes Mahl verzichten noch die Präfekten auf die visuellen Eindrücke:

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Was Gemeinschaft und Vielfalt in im Gemeindeleben ist, das konnten die Römer eindrucksvoll bei verschiedensten Stationen erleben. Doch auch wenn die Aufgaben noch so verschieden waren, erfolgreich konnten sie nur erfüllt werden, wenn die Legionäre in ihren Provinzen zusammenarbeiteten: Flüsse und Säureteiche mussten überquert, Legionäre emporgehoben, Blinde umhergeführt und viele andere Prüfungen gemeistert werden.

 

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Doch auch in der Wirtschaft (hier tatsächlich die Ökonomie gemeint, in der Taberna waren die meisten Legionäre ja bereits heute Morgen…) führt soziale Interaktion und Zusammenarbeit zu eindrucksvollen Dynamiken. An der Römer Börse zum Beispiel hat der plötzliche Einwohner-Anstieg zu historischen Fluktuationen aller Rohstoffe geführt. Genauso mutig wie auf dem Schlachtfeld zeigten sich die Legionäre auch am Handelsplatz und ließen sich weder von undurchsichtigen Kursentwicklungen noch von dubiosen fliegenden Händlern mit Wucherpreisen vom Handeln abbringen. Einige Provinzen konnten durch raffinierte Transaktionen und gewagten Spekulationen, ihr Vermögen bedeutend vermehren. Zeitweise sogar so sehr, dass ein Inflations-Kollaps des Marktes drohte.

 

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So ein Römerhelm sieht nicht nur schön aus, sondern erfüllt auch allerhand praktische Zwecke. Zum Beispiel

  • Hinter dem Kieferschutz lässt sich diskret das Frühstücksbrot zu Ende kauen oder Süßkram in den Backentaschen hamstern (ohne dass es jemand merkt und man davon abgeben müsste).
  • Nackenschutz verhindert das Eindringen von Spinnen und Skorpionen in die Tunika
  • Schützt vor Gefahren von Oben, wie Schwerthiebe, umfallende Bäume oder – noch schlimmer – Nieselregen.
  • Wenn die Suppenteller alle sind.
  • Praktische Aufbewahrungsschale für Schneckenhäuser, Tannenzapfen, Regenwürmer.
  • Gute Ausrede für den Legionär, warum der Befehl des Zenturios nicht gehört wurde (ganz schlechte Akustik…)
  • Gute Ausrede für den Zenturio, warum er sich den Namen der Legionäre nicht merken kann (sehen ja alle gleich aus…)
  • Die spiegelnde Oberfläche reflektiert Sonnenstrahlen ins Weltall (deshalb ist die Erderwärmung ein modernes Phänomen, weil heute niemand mehr Römerhelme trägt. Bei den Römern gab es ja bekanntlich noch keine Erderwärmung.)
  • Sieht gut aus! (Empfohlen von Stilberater Schiferus als Sommerhut des Jahres 2019)
  • Sonnenschutz, Mückenschutz, Frühjahrsputz (mit dem Zenturio-Kamm)
  • Man kann alle seine Magnete ganz ergonomisch mit sich tragen. So können auch Einkaufszettel direkt am Kopf befestigt werden.
  • Kein Kamm, Haarspray oder Gel mehr notwendig; auch Frisörbesuche sind überflüssig (einfach alle 3 Monate mit einer Schere der Helmkontur entlang schneiden – Vorsicht aber bei den Ohren!)

 

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Darüber hinaus liegt der Vorteil von selbstgebauten Helmen in der Proportionalität von der Motivation eines Legionärs und der Schutzkapazität des Bastelergebnisses:

Gänzlich ohne römischen Elan,

wurd‘ der Helm gebaut.

Und als der Gallier obendrauf gehaut,

hat der Soldat sich weh getan.

„Selber schuld – heul' leiser!“

Sagt da zum Legionär der Kaiser.

Die Kunde über die Ankunft eines sonderbaren Textilhexers verbreitete sich heute Vormittag in Windeseile. Letzterer (der Wind) war auch im Anschluss nützlich, denn Ersterer (der Magier) zauberte weiße, trockene Leinen nicht nur rot, sondern auch noch nass.

 

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Das kam den Legionären aber gerade recht, denn Rot ist das neue Weiß, lässt der kaiserliche Stilberater, Claudius Schiferus, verlauten. Deshalb strömten sie alle herbei, um den Zauber an ihrer eigenen Tunika zu sehen. Für die Trocknung danach sorgten zwei hoch-moderne Schleuder-Apparate und eine (nicht ganz so moderne) Wäscheleine.

 

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Weil Schiferus zum angesagten Rubinrot ein Kurzschwert als Accessoire empfiehlt, machten sich die Legionäre auch gleich an die Bearbeitung desselben, sodass die Truppen pünktlich zum Feldzug nach Gallien dank besagter Wäscheleine und ihrer eigenen Schnitzkünste bereits bestens ausgerüstet waren. Sogar einige Onager* konnten die Präfekten Küsschen, Matze und Tobi noch auf die Schnelle organisieren.

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Ganz erreichen konnten sie das Ziel nicht, vielleicht weil der Römerhelm noch fehlte, doch auch dafür gibt es bereits einen Plan...

 

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Zwei Stahlrösser schieben sich schnaubend die Schwäbische Alb hinauf. Der dichte Regen, durch den sie galoppieren erfüllt die Außenwelt mit einem grauen Rauschen. Doch im Innern kann von grauem Rauschen keine Rede sein. Es gleicht vielmehr einem bunten Tosen, einem Wirbelsturm, was da von neuen, aufgeregten, ausgelassenen Rekruten angefacht wird.

Doch nicht nur den Bus erfüllen sie mit Leben, sondern schon bald auch den Zeltplatz (vermutlich sehr zur Erleichterung des Busfahrers).

Genauer gesagt sind es die Provinzen Gallia, Germania, Africa, Arabia, Britannia und Mauretania, die da mit Leben und allerlei Gepäck (und in Konsequenz auch bald mit Süßkram und Ameisen) erfüllt wird.

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Der Rest des angebrochenen Tages erlaubt es den Zenturios der Provinzen gerade, alle nötigen Einweisungen und Informationen loszuwerden, um die Neuankömmlinge für die kommenden zwei Wochen und zunächst einmal für den morgigen Tag zu rüsten.

 

 Während sich die Legionäre nun schon ihn ihren neuen Gemächern zur Ruhe gelegt haben, fiebert das römische Städtchen dem Morgengrauen eines neuen Tages entgegen – dem ersten „richtigen“ Lagertag, voller Programm, voller Erfahrungen, mit vollzähliger Bevölkerung.

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Weidach bebt, Weidach lebt!


Das beruhigenden Geräusch leisen Tröpfelns markierte den Anfang des heutigen Tages für die Zenturionen der römischen Legion. Es ist ein besonderer Morgen, denn es ist der erste im neu errichteten Lager.

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Innerhalb von nur 24 Stunden wandelte sich die leere und nach Wasser lechzende Grasebene in eine stolze Römerstadt mit Senat, Refectorium, Forum und allem, was eine Römerstadt so braucht. Während die Baumeister und Architekten noch die letzten Ornamente anbringen, freut sich Mutter Natur über das kühlende, erfrischende Nass von oben...

Röööööömer!

Könnt ihr bereits ein rhythmisches Klopfen hören, leise noch doch lauter mit jedem Schlag?

 

...das Stampfen der Legionärsstiefel auf ihrem Marsch,
die Trommeln im Amphitheater in Rom,
die Hämmer der mit den letzten Vorbereitungen bedachten Schmiede.

 

Bald werden ersten Zelte errichtet und darüber brennt die Juli-Sonne dieser Tage so kräftig wie die Vorfreude in den Herzen der Zenturionen.

 

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Bist auch du schon bereit?


Nutze die Gunst der verbleibenden Tage – erledige die letzten Besorgungen im Forum, nähe deine Tunika zu Ende, überprüfe, ob du an alles gedacht hast.

Und dann heißt es: An die Taschen, fertig los!