13.08. - Ein Tag voller XXL-Projekte, erschlossener Planetennetze und waghalsiger Flugmanöver im Space-Race, bevor sich die Station zur vorletzten Nachtruhe begibt
Passend zum Lagerthema wurden die Astronauten wie jeden Morgen wieder durch das Stück „Time“ aus dem Album „The Dark Side of the Moon“ von Pink Floyd geweckt. Nach den morgendlichen Besorgungen konnten sich Raumfahrer wieder an diversen Projekten beteiligen, dieses Mal im XXL-Format. So konnten beispielsweise Raumfahrt-Helme oder ganze Planeten aus Pappmasche gebastelt werden oder ein Technik-Workshop im Entwicklungszentrum absolviert werden.
Nachmittags mussten die Astronauten sich dann mächtig ins Zeug legen und den Commandern zeigen, wer das beste Planetennetzwerk aufbauen konnte. Dafür mussten sie an Stationen im Wald Raumschiffe erspielen, um Verknüpfungen zwischen Planeten zu gestalten. Es ergab sich ein Netzwerk auf dem Spielplan, das verschiedene Planeten im All miteinander verband. Am Ende gewann das Team, welches am meisten Planeten angefahren und diese Welten erschlossen hatte.
Am Abend mussten die jungen Astronauten ihre Fähigkeit am Steuer ihrer jeweiligen Rakete unter Beweis stellen. Beim Spiel „Space-Race“ mussten sie mit ihrem Raumschiff durchs All steuern, ohne dabei mit Planeten oder Meteoriten zu kollidieren, die sich hinter jeder Ecke befinden konnten. Um ihre Schiffe anzutreiben, musste mal wieder ordentlich Treibstoff gesammelt werden. Den Treibstoff konnten sie durch das Erspielen verschiedener Materialien an den Spielstationen beschaffen. Gewinner des Spiels war die Raumfahrt-Crew, welche als Erste das Ziel erreichte, ohne dabei in die Hindernisse zu krachen.
Nachdem die Weiten des Weltalls wieder einmal unsich…, *Räusper* zu einem sicheren Ort gemacht worden waren, kehrten die Astronauten unter dem Schein ihrer Petroleumlampen zurück in ihre Zelte und die vorletzte Nacht auf Weidach brach über sie herein.
12.08. - Außeneinsatz Bodensee erfolgreich abgeschlossen, Himmelskörperbeobachtung durchgeführt
Der frühe Wurm fängt den Vogel. Das oder ähnliche Verstabuchwechselungen gingen unseren müden Astronauten wohl heute morgen durch den Kopf, als sie besonders früh geweckt worden waren, damit sie die weite Expeditionsreise antreten konnten, die die Commander für sie geplant hatten.
Nach einem ausgewogenen Frühstück landeten zwei SBO’s (Shuttle-Bus-Objekte) an der Space Base, um die Astronauten abzuholen. Gründlich durchgecheckt standen sie da, starteten die Busse mit ihren Passagieren und fuhren in die entlegenen Orbits des Bodensees. Dort angekommen, ging es zunächst zum Dornier-Museum, dass sowohl für seine innovativen Bauweisen von Flugzeugen, als auch für seine technologischen Errungenschaften in der Satellitenentwicklung bekannt ist. Besonders die Weltraumausstellung vor Ort gefiel den jungen Astronauten sehr und die zahlreiche Fragen die sie hatten, konnten durch das Führungspersonal des Museums beantwortet werden. Nachdem ihr Wissensdurst gestillt worden war, machten sich die Astronauten auf zu ihrem zweiten Expeditionsziel des Tages, dem Bodensee. Wobei aufgrund der hohen Sonnenaktivität der letzten Wochen mehr von Boden gesprochen werden konnte als von See. Das sagten zumindest die Astronauten, die über 50 Meter in den See wateten und sich fühlten, als wären sie an der Adria oder Cote d’Azur gelandet. Bis zur Abholung durch die SBO’s genossen die Weltraumpioniere und auch die Mission Controller dennoch das kühle Nass ausgiebig und der ein oder andere konnte seinen Schlaftank auf der Liegewiese wieder etwas auffüllen.
Nachdem die Astronauten wieder an der Space Base angekommen waren, wartete eine große Überraschung auf sie. Ein außergewöhnliches Himmelsspektakel bahnte sich an: Eine partielle Sonnenfinsternis, bei der die Sonne zum Teil durch den Mond verdunkelt wird. Die Zahlen zeigen auf, wie bemerkenswert dieses seltene Schauspiel war: Die letzte partielle Sonnenfinsternis gab es in Deutschland 2022 mit ca. 25 % Bedeckung. An diesem Abend konnten die Astronauten eine Bedeckung der Sonnenfläche von fast 90% erleben, was einer totalen Sonnenfinsternis schon sehr nahe kommt. Fun Fact: Die nächste totale Sonnenfinsternis findet in Deutschland erst 2081 statt. Daran lässt sich schnell erkennen, wie außergewöhnlich die Beobachtungen an diesem Abend für alle Beteiligten waren. Vielleicht wird sich der ein oder andere in die Tage gekommene Astronaut im Jahre 2081 an diesen Tag zurückerinnern und ein Lächeln auf sein Gesicht zaubern.
11.08. - Expansion der Space Base lockt Saboteure an
Heute morgen riefen die Commander die Astronauten herbei, da sie mit ihrer Hilfe die Space Base Weidach erweitern wollten: Beim großen Astronauten-Wettkampf „Raumhafenbau“ schwärmten die Astronauten aus, um im Auftrag der galaktischen Föderation die ersten Raumhäfen zu errichten. An Außenposten quer über das Gelände erspielten sie in kniffligen Spielen und Aufgaben Rohstoffe — Titan am Asteroidenfeld, Energiezellen am Solarfeld und Technikmodule in der Satelliten-Werkstatt.
An der Tauschbörse wurde eifrig gehandelt: Rohstoffe rein, Bausteine raus — und Stück für Stück wuchsen auf den Bauplätzen echte Raumhäfen in die Höhe: Frachthäfen, Personenhäfen und Militärhäfen.
Nachdem die Commander durch die Expansion des Raumhafens zufrieden gestellt worden waren, stärkten sich die Astronauten durch ein würziges Gyros in der Kantine.
Am Mittag verfolgten unsere Raumfahrer die Geschichte von Leo weiter.
Nach den vielen Eindrücken der letzten Tage landete unser verlorener Astronaut endlich wieder zuhause und wurde von seinem Vater empfangen. Auf seinen Reisen und Umwegen hatte Leo das gesamte Geld, das er durch das Erbe seines Vaters erhalten hatte, ausgegeben. Oftmals auch für eher unnötige Dinge, da er nicht besonders gut mit Geld umgehen konnte. Deshalb fühlte er sich schuldig als er seinem Vater entgegentrat. Dieser zeigte jedoch eine nicht zu erwartende Reaktion. Die Astronauten haben das Gleichnis mit viel Spaß und Emotion erlebt und wurde dabei viel gelacht und gestaunt. Der Raumanzug war staubig, die Herzen dafür umso heller. Mission „Vergebung“ erfolgreich abgeschlossen!
Im Anschluss wurden wieder diverse Hobbygruppen angeboten, wie zum Beispiel der Bau eines Sonnenprojektors oder der allseits beliebte Weltraumsport Spachteln. Zudem bot auch die Galley ein Förderungsprogramm für junge Nachwuchsköche an.
Am Abend herrschte allerdings angespannte Stimmung in den Raumhäfen der Crews. Den Tag über passierten immer wieder seltsame Dinge auf unseren Außenposten und abends verschwanden dann sogar Crewmitglieder spurlos. Dann ereilte unsere Raumfahrer die bittere Nachricht der Commander: „Wir haben Verräter – sogenannte Impostor – unter uns! Ihr einziges Ziel ist es, unsere Weltraummission zu sabotieren.“
Die Saboteure mussten umgehend entlarvt werden – doch wie? Um die Station zu retten, mussten die Astronauten unter Hochdruck knifflige Aufgaben erledigen und dabei ihr Umfeld genau im Blick behalten. Denn die Gefahr lauerte in jedem Schatten! Wer etwas Verdächtiges beobachtete, musste die restliche Crew in hitzigen Krisensitzungen überzeugen, um die Verräter in einer gemeinsamen Abstimmung zu enttarnen und aus der Luftschleuse zu befördern.
Nachdem auch diese Herausforderung erfolgreich gemeistert werden konnte, ging es für unsere Astronauten schon bald in ihre Raumkojen und die Stille des weiten Weltalls nahm Einzug auf den Lagerplatz…
… doch ließen einige Mission Controller verlauten, dass durch die Konstellationen des Speiseplans die nächtliche Ruhe in den Zelten gestört werden könnte und manche hatten sogar die Befürchtung, dass die Unmenge an verzehrten Hülsenrationen am Abend dafür sorgen könnte, dass einige Schlafkapseln unerwartet gezündet werden.
Mitarbeiter:innen für unsere Galley gesucht!
Durch ein schwarzes Loch wurden Mitarbeiter*innen der Galley verschluckt. Da die Bordküche dadurch derzeit unterbesetzt ist, sucht sie nach tatkräftiger Unterstützung.
Zu den Hauptaufgaben gehören:
- Kochen planetarisch guter Gerichte
- Zubereitung des Astronautenfrühstücks
- Geduld von mehreren Lichtjahren
- Tägliche Anlieferung von Rohmaterialen
- Fähigkeit zu Chillaxen
- Überblick über galaktische Finanzströme
- Verkauf von ausländischen Waren vom Eisplanet Ganymed bei besonders heißen Sonnenstürmen
- Umgang mit kulinarischen Rezepten vom Asia-, Hamburger- und Knoblauchnudel-Planet
Das bieten wir:
- Spaß mit Astronauten in der Mittagspause
- Astronautische Unterstützung beim Abspülen inkl. der Entspannung von Muskelpartien durch Massage
- Bezahlung durch Herausgabe des Weidacher Kabarezepts (Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich)
Auf der Space Base Weidach setzen wir auf regionale Produkte von Nachbarplaneten und nicht auf Massenprodukte der Milchstraße. Das bringt mehr Energie für Außeneinsätze.
Bewerbungen bitte an info@weidach.com
*Die Aufnahme und Anreise erfolgt auf eigene Gefahr. Kometeneinschläge sind nicht versichert
Dieser Beitrag ist durch die Astronauten Valentin Koch und Noah Falkenau entstanden.
10.08. - Technischer Defekt an Raumstation stört das Raum-Zeit-Kontinuum
Auf der Raumstation war das Bordsystem defekt, weshalb die Weckzeit nicht ermittelt werden konnte. Astronauten und MCs konnten sich nicht darauf einigen, welche Sternzeit letztlich gelten sollte. Aufgrund des Ausfalls des Krümmungsbarometers in Kombination mit dem Defekt am Fluxkompensator, der die Sternpositionen verschiedener Himmelskörper miteinander trianguliert, kam es zu Verwirrungen und Missverständnissen im Tagesablauf.
Deshalb mussten unsere Astronautenteams heute Abend gegen die Missionsleitung antreten. Jeder Sieg brachte fünf Minuten mehr Schlaf, jede Niederlage bedeutete fünf Minuten weniger. Mit großem Einsatz wurde um jede Minute Nachtruhe gekämpft. Die Astronauten konnten sich, wie bereits am Vortag, durchsetzen und die Weckzeit deutlich nach hinten verschieben.
Aufgrund dieser Entwicklungen wurde auch die Mission „Schatzplanet“ gestartet, bei der sich sowohl die Astronauten als auch die MCs nach den anstrengenden Vortagen entspannen konnten.
10.08. - UFOs und pflanzliche Lebensformen im All entdeckt!
Heute blickte die ganze Galaxie in Richtung der Raumstation.
Beim großen Astronauten-Turnier „Spinning-UFO” treten die Crews der galaktischen Föderation gegeneinander an. Durch die in Richtung Bayern-Universum entsandten Flugkörper vom Vortag wurden verschiedene Sportvereine auf das Treiben in der Space Base aufmerksam. Und auf einmal landeten Pakete mit Ausrüstungsgegenständen namenhafter Vereine, um das sportliche Treiben auf der Space Base zu unterstützen.
Neu eingekleidet ging es für die Astronauten und MCs somit auf den Sport Campus.
Auf dem vertrauten Trainingsgelände stellten sie sich geschickt den herannahenden „Spinning Ufos“, wichen heranrauschenden Astronauten gegnerischer Crews aus und brachten ihr Ufo letztlich in ihre eigene Base.
Doch Vorsicht: Nur wer als Mannschaft klug zusammengespielt, das Ufo sicher transportiert und seine Mitspieler unterstützt hatte, konnte im Endspiel unter den Augen zahlreicher Schaulustiger gegen die MCs des Commanders antreten.
Nach dem sportlichen Vormittag trat Astronaut Leo wieder ins Sternenlicht der Space Base. Durch Spritkosten und erhöhte Abgaben der Raumluftfahrt-Aufsichtsbehörde suchte er verzweifelt nach einem Nebenjob. Beim Durchstreifen der Meteoritenfelder nahe der Space Base traf er schließlich auf einen Planetenbesitzer, der es tatsächlich geschafft hatte, einen Weinberg inmitten der älbschen Milchstraße zu bewirtschaften. Gleiche mehrere Tagelöhner heuerten beim galaktischen Gärtner an. Doch nach getaner Arbeit kam es zum Tumult – denn der grüne Daumen des Plantagenbetreibers drückte tatsächlich jedem Arbeiter den gleichen Lohn in die Hände, obwohl sich die Arbeitszeiten der einzelnen Arbeiter stark unterschieden hatten. Ein jeder bekam einen Sternentaler, egal ob er erst eine halbe Stunde oder einen ganzen Sonnenzyklus im Weinberg schwitzen musste.
Erst mit der Hilfe von Leo reflektieren die Arbeiter, dass der Weinbergbesitzer durchaus gerecht war und jedem das gab, was er zum Leben braucht. Auch durch eine vermeintliche Ungerechtigkeit, entstand im großen Kontext ein durchaus gerechtes Verhältnis von Arbeit und Lohn.
Nach dieser Erkenntnis ging es für die Astronauten in entspanntere Nachmittagsmissionen. Ein jeder MC hatte die Aufgabe des Commanders bekommen, sich eine ansprechende Aufgabe für die jungen Raumfahrer einfallen zu lassen. So wurden unter anderem Sternenkarten für den nächtlichen Abendhimmel gebastelt, galaktische Gesänge ertönten über dem Krater, es wurden Einzelteile von Sternenbildern wieder zusammengesetzt oder die Crew in der Galley wurde bei der Zubereitung von Pommes unterstützt…
09.08. Invasion auf die Space Base
Weidach hebt ab!
Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
Zahlreiche Besucher waren gekommen, um sich diese Spektakel nicht entgehen zu lassen. Von der kleinen Invasion ließen sich die jungen Astronauten jedoch nicht abschrecken, sondern begrüßten vertraute Gesichter mit großer Freude.
Begonnen hatte der Tag mit Pfarrerin Ursula Pelkner, welche die Geschichten der vergangenen Woche mit den Astronauten reflektierte und besonders auf Leo und seine Erlebnisse einging. Nach dieser wertvollen Zusammenfassung der Geschehnisse und der Einordnung dieser in den biblischen Himmelsraum stärkten sich die Astronauten und auch Gäste der Space Base. Die eigene Galley zauberte astronomische Rote, galaktische Maultaschen mit Tomatensoße und auch ein Gulasch, welches nicht von dieser Erde sein kann.
Um später dann auch mit allen Passagieren abheben zu können, mussten die Astronauten den teuren Treibstoff, dessen Preise durch die Aufhebung der Spritbremse ins Astronomische geklettert waren, in Wettkämpfen gegen ihre Mission Controller erspielen. Dies gelang den Astronauten durch überzeugende Leistungen und so konnte die Space-Base Weidach ins All starten. Die Zuschauer, die von fernen Sternen angereist waren, klatschten laut und freuten sich, dass die Raumfahrtmission erfolgreich gestartet werden konnte. Gespannt wurde auch der Siegestanz der Astronauten bewundert, in der nicht nur die Stimmung völlig losgelöst war. Dabei war die Space-Base nicht das einzige Objekt, das an diesem Tag abheben durfte. Zahlreiche, mit Helium gefüllte, Luftballons wurden von Besuchern, Astronauten, und der Weidach-Raumfahrt-Crew Richtung All entsandt, um von Außerirdischen Lebensformen, wie zum Beispiel gewissen Bayern vom Planeten Söder entdeckt zu werden.
08.08. - Per aspera ad astra - durch Schwierigkeiten zu den Sternen
Als die jungen Astronauten morgens durch die tägliche Raumschiffweckmusik geweckt wurden, ahnten sie noch gar nicht, wie ereignisreich der kommende Tag in der Space-Base Weidach für sie werden würde.
Morgens stellten die Crews ihre Raumhäfen fertig. Diese wurden anschließend von den Commandern einer genauen Prüfung und Bewertung unterzogen. Alle Raumfahrt-Crews konnten ihr technisches Know-How und die neu erworbenen Fähigkeiten mit tollen Konstruktionen, von Raketencockpit bis hin zu einem Kommandoturm, unter Beweis stellen und die Commander waren nach den Präsentationen schwer beeindruckt von der Leistung der Astronauten.
Nachmittags landeten unsere Astronauten dann auf einem eigentlich wunderschönen und friedlichen Planeten zwischen, um Proviant zu besorgen. Aber dort angekommen war es alles andere als friedlich. Die Welt war von bösen Aliens befallen worden, die sich von dem Planeten ernährten. Ein besonders mächtiges Alien knabberte sogar schon am Kern. Das Volk, dass den Planeten bewohnt, hatte schon Vieles versucht, doch konnte es nichts gegen die Aliens ausrichten. Als die Raumfahrt-Crews aus Weidach von diesem Treiben Wind bekamen, machten sie sich sofort auf den Weg, um den Planeten von dieser Plage zu befreien. Glücklicherweise gelang es den Astronauten nach erheblichen Anstrengungen die Monster endgültig zu vertreiben und den Planeten wieder sicher zu machen.
Nach den Kämpfen gegen intergalaktische Wesen am Nachmittag hieß es für unsere Astronauten abends: Raus aus dem Raumschiff und rein in die Werkstatt! Bei einem spannenden Handelsspiel ging es darum, geschickt Rohstoffe zu erspielen und zu tauschen. Das große Ziel: Eine möglichst stabile und schön gestaltete Rakete zu bauen. Die Prüfung folgte zum Schluss – ein rohes Ei musste aus großer Höhe sicher und unbeschadet auf den Boden befördert werden. Die beste Rakete bauten dabei die Astronauten aus Perseverance.
07.08. - Mysteriöser Vorfall hält die Crew in Atem
Auf einmal herrschte Aufruhr auf der Space Base Weidach. Astronaut Leo, der bereits in den vergangenen Tagen in einigen Abenteuern gelandet war, wachte ohne Erinnerungen in einer Herberge auf.
Der Grund war ebenso erschreckend wie mysteriös: Leo wurde verletzt, von jemandem gerettet und sogar verarztet. An all das fehlte ihm aber die Erinnerung.
Wieder einmal waren es die Astronauten des älbschen Raumschiffs, die das Rätsel lösen sollten. Durch die Befragung verschiedenster Charaktere, die sich zum Tatzeitpunkt in der Nähe des Sternkreuzers aufhielten, fanden die Astronauten schließlich Leos Retter und deckten so das gesamte Geheimnis auf.
Die Auflösung war jedoch fast noch verblüffender als der Vorfall selbst. Denn seine Rettung hat Leo einer Spezies zu verdanken, die noch genauso unerforscht war wie das Innerste eines schwarzen Lochs.
Beim gemeinsamen Tagesabschluss in der Kantine fasste Leo die Ereignisse zusammen und kam zu dem Entschluss, dass Nächstenliebe stärker ist als alle Vorurteile und dass sich Gottes Wille zeigt, wenn wir uns gegenseitig helfen.
Um Leos Worte zu unterstreichen, schmetterten Mission Controller, Commander und Astronauten gemeinsam Lieder, die die Wände der Kantine nur so beben ließen.
07.08. - Pflanzliches Leben im All, Entwicklung von Handelsrouten und mysteriöse Vorfälle halten die Crew auf Trapp
Morgens begleiteten unsere jungen Astronauten erneut den kleinen Astronauten Leo auf seinen Abenteuern. Dabei ging leider etwas schief. Mit Leos Beam-Apparat hatte etwas nicht gestimmt und statt auf einem grünen erdähnlichen Planeten zu landen, landete er unter Rauchschwaden plötzlich auf einem kargen Wüstenplaneten. Dort begegnete er dem Astronauten Yuri, der seit Jahren vergeblich versucht hatte, den Planeten bewohnbar zu machen. Doch Leo und unsere jungen Astronauten halfen ihm, an diesem kargen Ort Pflanzen wachsen zu lassen und den Planeten zu begrünen. Dabei lernten sie, dass es sich nicht nur bei der Pflege von Pflanzen lohnt, an einer Sache dranzubleiben, sondern auch bei den eigenen Zielen im Leben.
Auch Hilfsbereitschaft wurde an diesem Tag in der Space Base groß geschrieben. Als ein verzweifelter Arbeiter von seinem Space-Logistik-Unternehmen berichtete, dass sein Unternehmen aufgrund der Uber- und Amazon-Weltallexpansion kurz vor dem Aus stand, eilten unsere fleißigen Astronauten ihm zur Hilfe. Mit Cleverness und großem Handelsverständnis erspielten und ertauschten sie Rohstoffe und bauten ein logistisches Netzwerk auf, mit dem die Waren von einem zum anderen Planeten transportieren konnten.
06.08. - Physikalische Grundsätze stößen auf praktische Ansätze
Nach der Rückkehr zur Space Base wurden die Astronauten Zeugen einer spektakulären Szene. Ein verirrter Raumfahrer krachte unweit der Weltraumbasis auf einen unbemannten Kometen. Dabei wurden leider einige Bauteile seines Raumschiffes beschädigt, weshalb er die Besatzung der Weidacher Raummission um Hilfe bat.
Der junge Astronaut war bei Weitem nicht so bewandert in den physikalischen Gesetzen des Alls, weshalb die jungen Weidacher Astronauten ihm eindrucksvoll zeigten, was sie in den vergangenen Tagen gelernt hatten.
So wurden Funkleitungen zusammengelötet, die Wirkungsweise von Polen und Magneten anschaulich demonstriert, und auch die Gesetze der Strömungslehre wurden veranschaulicht. Um dem praktischen und lehrreichen Abend das i-Tüpfelchen aufzusetzen, engagierte der Commander sogar einen zusätzlichen Wissenschaftler, der durch verschiedene Experimente die Gesetze des Alls eindrucksvoll illustrierte.
Dank der tatkräftigen Unterstützung der Weidacher Besatzung konnte der Bruchpilot schließlich seine Reise zu den Sternen fortsetzen. Auch für unsere jungen Physiker ging es anschließend unter einem sternenklaren Himmel zurück in die Raumkapseln.
06.08.2026 - Außeneinsatz wird fortgesetzt
Nach einer aufregenden Nacht unter den funkelnden Sternen des Ulmer Planetengürtels starteten die jungen Astronauten mit Punsch, Tee und einem waschechten Raumfahrerfrühstück in den Donnerstag. Die Mission Controller übernahmen die Zubereitung über extra angefertigten Hordenkochern, die noch heller und wärmer Strahlen als die meisten weißen Zwerge in der Nähe der Space Base Weidach.
Nach der Stärkung am Morgen sattelten die Crews wieder ihre Ausrüstung und begaben sich in das dicht besiedelten Ulmer Asteroidenfeld. Um den verschiedenen galaktischen Hindernissen und Bedrohungen auszuweichen, entschied der Commander, dass zur Fortbewegung die Linien-Raumschiffe der SWU (Schwäbisch-Weidacher-Universumverkehrsbetriebe) genutzt werden sollten. Trotz SEV (Schwereloser-Ersatz-Verkehr) meisterten alle Besatzungsmitglieder der Space Base den Ritt durch die Ulmer Plantenfelder.
Als die Crews wieder ruhigere Bereiche der Galaxie erreicht hatten, stiegen sie wieder auf Raumanzug und Sauerstoffrucksack um und legten die letzten Kilometer bis zum Missionsziel zu Fuß zurück. Die Koordinaten des blauen Lochs Pfuhl, auch bekannt als „Pfuhler See“ wurden dann schließlich zum Sonnenzenit erreicht. Die Galley der Space Base sorgte jedoch auch in diesen äußeren Bereichen des Erreichbaren für eine herrliche Verpflegung und so gab es Maultaschen mit Kartoffelsalat, die jedes schwarze Loch im Magen der Crews zu stopfen vermochten. Nach ausgiebigen Erkundungszügen durch und um das Blaue Loch ging es dann zum Abendessen zurück zur Space Base.
05.08.2026 - Erster Weltraumspaziergang für die jungen Raumfahrer
Nach den erfolgreichen absolvierten Ausbildungselementen des vergangenen Tages, stand am Mittwochmogen die erste Härteprobe für die jungen Astronauten an. Aufgrund technischer Probleme auf der Weidacher Milchstraße bzw. im Umfeld der Space Base plante der Commander den ersten Weltraumspaziergang mit den tapferen Raumfahrern.
Am Morgen bereiteten sich die Astronauten intensiv auf die Mission vor, packten ihre Ausrüstung zusammen, setzen ihre Sauerstoffrucksäcke auf und begaben sich vor die Schleusen der Space Base.
Zusammen mit ihren Mission Controllern starten sie zu vorher definierten Zielen und steuerten auf den Roten Berg in der Nähe der Ulmer Nachbargalaxie zu, peilten Koordinaten am Maienwälder Mond an oder begaben sich in die Nähe des Asteroidenfelds an der Blaustraße.
Für viele der Astronauten war es nach erfolgreicher Ankunft die erste Nacht unter dem unbedeckten Sternenhimmel. Und trotz einiger leichter Meteroidenschauer am Abend funkten die MCs den Code für einen erfolgreichen ersten Tag des Außeneinsatzes in Richtung der Space Base.
04.08.2026 - Saturnringe schweißen Crews zusammen
Die Sonne ging heute Morgen zum zweiten Mal über der Space Base Weidach auf und die jungen Astronauten warteten gespannt ab, was sie an diesem Tag im All erwarten würde.
Nach einem ordentlichen Frühstück erreichten Breaking News aus der Milchstraße die Space Base.
Auf einem nahegelegenen Planeten wurde das große Turnier „Fliegender Saturn” ausgerufen. Sofort machten sich die sechs Raumfahrt-Crews auf den Weg. Eine solche Gelegenheit konnten sie sich nicht entgehen lassen. Die Astronauten der verschiedenen Raumstationen kämpften im Turnier darum, geheime Datenkapseln sicher zwischen den Außenposten zu transportieren.
Dabei rasten Flugscheiben durch das Weltall, wurden von Astronaut zu Astronaut weitergegeben und mussten schließlich sicher in der Zielstation landen. Im Wettkampf zählten vor allem Schnelligkeit, Präzision und perfekte Teamarbeit. Jede erfolgreich übermittelte Nachricht brachte der Crew wertvolle Punkte.
Die Pioneer-Crew stellte sich im Turnier besonders geschickt an und leistete als bestes Team einen wichtigen Beitrag dafür, dass die Kommunikation im Weltall wieder funktionsfähig gemacht werden konnte.
Am Abend stand dann das große Crewtraining an. Ziel dieses Trainings war: Zusammenarbeit stärken, Abläufe optimieren und als Crew noch besser zusammenwachsen. Dazu waren über die Space Base Weidach mehrere Team-Challenges verteilt worden, die die Crews nach Belieben angehen konnten. Kommunikation und Koordination waren an allen Stationen besonders gefragt. Die Teams arbeiteten konzentriert und unterstützten sich gegenseitig. Erste Erfolge waren schon nach kurzer Zeit für alle sichtbar. Die Übungen zeigten in besonderem Maße, wie wichtig klare Absprachen und gegenseitiges Vertrauen sind.
Als Fazit des Tages lässt sich festhalten: Das große Crewtraining war geprägt von Teamgeist, Lernbereitschaft und vielen praktischen Erkenntnissen. Eine starke Leistung aller Beteiligten!
Spätabends kehrten die Astronauten nach einem ereignisreichen Tag in ihre Raumkapseln zurück.
03.08.2026 - Wer wird Weltraummillionär?
Nachdem unsere Astronauten am Nachmittag die Triebwerke hatten, mussten einige direkt unter die Gartendusche zur Abkühlung. Das Frischmachen zahlte sich aus, denn Günther Jauch begrüßte die Raumfahrt-Crews zu: „Wer wird Weltraummillionär?“
Die Astronauten stellten ihr Fachwissen rund um Planeten, die Galaxie und das Überleben im All unter Beweis. Bei kniffligen Fragen und intensiven Beratungen bewiesen die Crews echten Teamgeist. Jede richtige Antwort brachte wertvolle Credits in die Kasse, um die Finanzierung der kommenden Weltraum-Missionen zu sichern.
Und auch wenn mal ein Frage zu knifflig war, standen 50/50-Joker, ein Telefonjoker und die Expertise einzelner Mission Controller zur Verfügung.
Die theoretische Grundausbildung konnte somit mit Bravour abgeschlossen werden. Die Kassen wurden gefüllt, die Treibstoffreserven aufgestockt und das Wissen aufgefrischt – unsere Crews sind damit bestens gerüstet für alle Abenteuer, die in den nächsten Tagen auf sie warten…
03.08.2026 - Nachmittags-Update: Der große Raketentest
Nach dem Bau der Raumhaufen, präsentierte der Chef des Raketenwissenschaftlerteams stolz ein brandneues Raketenmodell. Doch die Crew war sich einig: Ohne ausgiebige Tests steigt hier niemand ein.
Doch es gab ein kritisches Problem: Für die Testreihe wurden Unmengen an Treibstoff benötigt – und der ist aktuell absolute Mangelware. Zu allem Überfluss wurden die Handelsrouten von gierigen Treibstoff-Eintreibern blockiert, die astronomisch hohe Gebühren für Passierzölle verlangten. Unsere cleveren Astronauten starteten daher eine verdeckte Operation: Mit viel Geschick schmuggelten sie den wertvollen Treibstoff an den Galaxiebeamten vorbei direkt zu den Testrampen. Um nicht zu viel Aufsehen zu erregen, verzollten auch ein paar Jungastronauten ihre Ware. Ein weiterer Schritt, um die Beamten zu überlisten.
An Zielen mangelte es nicht, denn immer wieder näherten sich gefährliche Asteroiden unserer Basis. Zum Glück erwiesen sich die drei vorsorglich gebauten Testraketen unseres Wissenschaftlers als extrem robust. Nach jedem erfolgreichen Asteroiden-Treffer konnten die Raketen wieder zur Raumstation zurückkehre und direkt erneut abgefeuert werden.
Alle Tests wurden erfolgreich bestanden und die Weltraumbasis ist damit gesichert. Die Systeme laufen nun auf 100 Prozent. .
03.08.2026 - Morgendlicher System-Start & Raumhafen-Bau
Die erste Nacht im All ist erfolgreich gemeistert. Überraschenderweise wurden keine Außerirdischen gesichtet, dafür aber am Morgen ausgeschlafene Nachwuchs-Astronauten.
Der Commander trommelte die Crew mit direktem Blick auf die Erde zusammen und mit einem motivierenden Impuls und einem stärkenden Astronauten-Frühstück wurde der neue Tag begonnen.
Damit unsere Raumfahrt-Crews auf der Station nicht im Pyjama herumlaufen, stand erst einmal das Einkleiden mit echten Astronauten-Outfits auf dem Plan.
Anschließend ging es direkt an die harten Fakten: Nach einer Sicherheitseinweisung in echtes Astronauten-Werkzeug arbeiten die Crews jetzt mit einem holzähnlichen Werkstoff, der bekannt für die schwäbische Galaxis ist, um die Space Base Weidach weiter auszubauen. Mit vollem Körpereinsatz und Geschick wurde gearbeitet und die Mission Controller staunten nicht schlecht über den Fortschritt der jungen Astronauten.
02.08.2026 - Astronauten auf der Space Base gelandet, Mission erfolgreich begonnen
Nachdem alle SpaceTaxis belegt waren und im ländlichen Landkreis das „Uber“ noch in den Gravitationskräften bekannter Metropolen gefangen ist, organisierte der Commander für die Anreise zur Space Base Weidach ein Shuttle.
Für einige der angehenden Astronauten war es die erste Fahrt zur Weltraumstation in der Nähe der älbschen Galaxie. Ein Raunen ging durch die Kabinen des futuristischen Space Shuttles, als sich vor den Fenstern die Rakete auf der Startrampe sowie der Blick auf die Welt auftat.
Die Mission Controller nahmen die mutigen Weltraumpioniere direkt in Empfang und die Raumfahrtsmissionen Sputnik, Perseverance, Pioneer, Mercury, Artemis und Voyager konnten endlich starten.
Nach der gemeinsamen Einführung in die Gerätschaften und einzelnen Bereiche der Space Base konzentrierten sich die Astronauten darauf, sich gegenseitig kennenzulernen. Neben dem gegenseitigen Austausch von Namen, Hobbys, Ausbildungszentren und Heimathäfen kamen auch erste körperliche Übungen zum Einsatz, um den Zusammenhalt innerhalb der Missionen zu stärken und für etwaige Weltraumspaziergänge gewappnet zu sein.
Zur Einstimmung auf die kommenden zwei Wochen stimmte der Commander im Anschluss an die missionsinternen Übungen altbekannte Raumfahrerlieder an, welche noch weit über die Grenzen der Space Base im Weltraumbereich der Galaxie auf der Hochebene zu hören waren.
Im Anschluss an die galaktischen Klänge kehrte dann allerdings Ruhe ein und die ersten Besatzung konnte die ersten Sterne über der „WRLXVI“ bewundern…
01.08.2026 - Mission Controller erreichen die Space Base Weidach
Die Raketentriebwerke sind noch heiß, als am 01.08.2026 die Rakete vom Typ „WRLXVI“ auf der Startrampe der Space Base Weidach landet.
Klingt kontrovers, aber aufgrund der Bauart und Antriebstechnik ist die Rakete diesen Types jederzeit in der Lage, sowohl senkrecht zu starten, als auch zu landen. Eine Technik, die auf der älbler Space Base entwickelt wurde und mittlerweile auch von amerikanischen Raumfahrunternehmen genutzt wird.
Nach der erfolgreichen Landung begannen die Mission Commanders direkt mit der Ertüchtigung der Space Base. Da in den kommenden zwei Wochen zahlreiche Astronauten aus verschiedenen Raumfahrprogrammen erwartet werden, wurden neben etlichen Raumkapseln auch eine Kantine, eine Kommandozentrale, ein Entwicklungszentrum und sogar eine eigene Gally errichtet.
Die harte Arbeit wurde belohnt und nach den Funktionstests der einzelnen Raumkapseln konnte die MCs gemeinsam mit ihren Commandern die Erde unter der Space Base bei Nacht bewundern. Ein Anblick, der sich auch dem ein oder anderen Astronauten in den kommenden zwei Woche wohl öfter zeigen wird…
28. Juli - Raketenstarterlaubnis erteilt
„Chrr Chrr – Göppingen kommen, Göppingen kommen“
Voller stolz und Vorfreude meldet der Commander seiner Crew, dass nach einem Jahr penibelster Planung und Vorbereitung endlich die finale Starterlaubnis erteilt wurde. Die Space Base Weidach kann angeflogen werden!
Der Raketenstart ist für den Sonntag, 02. August 2026 um 13:30 Uhr geplant.
Extra dafür abgesperrt wurde der Parkplatz am Berufsschulzentrum Öde in Göppingen. Der Commander und die gesamte Crew freuen sich auf die jungen Astronauten!





















































































































































































































































