Das Team des PfingstLagers 2026 stellt sich vor…

Das PfiLa-Team besteht aus vielen motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hier erfährst du ein paar spannende Infos über sie …

Lagerleitung

Die Lagerleitung des PfiLas behält den Überblick über die Teilnehmenden, Mitarbeitenden und das Programm. Sie kümmert sich um organisatorische Fragen und steht als Ansprechpartner zu Verfügung. 

 

Leandra Zwölfer (25)

Wohnort: Ludwigsburg, früher Schlierbach

Leandra aka Lele macht die Lagerleitung komplett. Sie beherrscht wie keine andere Person auf dem Pfil die Fähigkeit der Struktur und ist damit unsere Queen of Orga-Kram. Außerdem bringt Leandra eine zweite unverzichtbare Eigenschaft mitSie ist ein Morgenmensch und während ein Großteil der Mitarbeitenden morgens auf Standgas in der MABesprechung sitzt, ist Leandra schon im 4. Gang. An den Hof des Königs ist Leandra gekommen, weil Xerxes ihre Entenmagnete so schön fand.

 

Levi Lay (24)

Wohnort: Tübingen, früher Zell u.A.

Levi Lay. Das steht für Kreativität, Beziehung und Improvisation. Deshalb ist Levi am Hof des Könign Xerxes Gelehrter der Theologie, Dichter (bzw. Poetry-Slammer), Theaterdarsteller, Musiker und Seelsorger auf einmal. Außerdem ist er königlicheSchreiber, da er auch wortgewandte Texte auf Griechisch und Latein verfassen kann und professioneller Pokémon-Karten-Ersteller ist. 

 

Johanna Veil (23)

Wohnort: Offenburg, früher Börtlingen

Gestatten Johanna Veil, eine von drei Lagerleitungen, genauer gesagt Abteilung Technik, Finanzen und Material. Du findest Dich auf dem Lagerplatz nicht zurecht? Frag Johanna- sie ist Google-Maps-Expertin. An den Hof des König Xerxes ist Johanna gekommen, weil sie den ersten Preis für die schönsten Ohrringmotive gewonnen hat, zudem hat sie in den Kategorien als Schafferin und Salatsoßen-Austrinkerin abgeräumt.

ZG-Mitarbeitende

Die ZG-Mitarbeitenden betreuen jeweils zu zweit eine Zeltgemeinschaft auf dem Lager. Sie gehen mit „ihren“ Teilnehmenden durch Dick und Dünn und sind für sie in jeder Situation da.

Innerhalb der ZG-Mitarbeitenden gibt es außerdem diejenigen, die sich um die „IT“, also Inklusion und Teilhabe von Kindern mit besonderem Betreuungsbedarf, kümmern. Sie haben alle Bedürfnisse im Blick und bilden zusammen mit den anderen ZG-Mitarbeitenden ein super Team.

 

Lukas Bauer (16)

Wohnort: Wäschenbeuren

Lukas ist trotz seiner jungen Jahre schon zum 3. Mal auf dem PfiLa dabei, dieses Mal aber in einer neuen Rolle als ZG-Mitarbeitender. König Xerxes beeindruckt er durch einen Chilli– aka. Schärfekontest. Seinen feurigen Atem kann Lukas im Anschluss durch seine Trompete in wohlklingende Töne umwandeln. 

 

Helen Müller (21)

Wohnort: Passau, früher Kirchheim u.T.

Helen ist eine Powerfrau, wie sie in den Büchern steht. Erkennbar ist sie an einem lockerflockigen Streifen-Shirt. Egal was Helen auf dem PfiLa anpackt, sie macht es immer mit Schwung und einer ordentlichen Portion Lust. An den Hof des Königs ist Helen gekommen, als er gemerkt hat, dass diese Frau nahezu immer gute Laute verbreitet. 

 

Katharina Veil (23)

Wohnort: Börtlingen

Katharina (kurz Ka) ist für ihren bunten Fleece und ihr Bewusstsein für Aufgaben um sie herum bekannt. König Xerxes Hof versorgt sie mit selbst geschwungenen Brezeln und wohlklingenden Trompetentönen. Außerdem geht Ka im Wettbewerb um die meisten Ohrringe und die längste Kletter-Pflanze ins Rennen. 

 

Jonathan Bauer (19)

Wohnort: Ulm, früher Roßwälden

Jonny – die Allzweckwaffe auf einem jeden Lager. Nimmt Jonny eine Gitarre in die Hand, entlockt er ihr die schönsten Klänge und schmeißt er mal einen Spieleabend, kommt er über 100m. Auf Jonny ist einfach Verlass. An den Hof des Königs ist Jonny übrigens gekommen, als Xerxes gehört hat, dass sich dieser Mann in seinem echten Leben mit der Frage auseinandersetzt, was die Welt im Innersten zusammenhält.

 

Lotta Stahl (16)

Wohnort: Göppingen

Lotta ist das erste Mal als Mitarbeiterin auf dem PfiLa dabei und tritt damit in die Fußstapfen ihrer großen Geschwister. Trotz ihres zarten Alters ist diese junge Frau nicht zu unterschätzen – mit guten Gedanken und neuen Ideen bereichert sie das Team. Am Königshof kennt Lotta alle Geheimgänge und Intrigen, da sie, vom Internat geschult, bestens zurechtkommt.  

 

Benjamin Reick (19)

Wohnort: Roßwälden

Benni ist der Sunnyboy des PfiLa-Teams. Durch seine locker entspannte Art ist Benni ein wahrer Sympathiebolzen, den man einfach mögen muss. An den Hof des Königs ist Benni durch einen Flugwettbewerb für elektronische Flugwesen gekommen. Damit gewinnt er jeden Fotowettbewerb. 

 

Lisa Bauer (20)

Wohnort: Erlangen, früher Wäschenbeuren

Auch wenn Lisa eigentlich noch nicht soooo alt ist (20), hat man das Gefühl, Lisa ist schon immer auf dem Pfila dabei. Lisa ist einerseits die Ruhe selbst und behält immer einen kühlen Kopf, doch wenn es zum Spiel in der Manege kommt, wird sie zur echten Maschine. An den Hof des Königs ist Lisa gekommen, weil Xerxes auch unbedingt so coole Crocs wie Lisa haben wollte.

 

Lukas Strauch (23)

Wohnort: Freiburg i.B.

Lukas S. kam als letzter Lukas ins Team- doch auch er bereichert es und ist nicht mehr wegzudenken! Dabei kommt er eigentlich nicht aus Württemberg und reist weite Wege, um auf dem PfiLa dabei zu sein – das nenne ich Engagement!

 

Jan Münßinger (26)

Wohnort: Berlin, früher Göppingen

Jan lebt für das PfiLa wie kein zweiter und hat dementsprechend letztes Jahr sein 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Dabei hat Jan quasi schon jede Rolle ausgeübt. Angefangen hat er schon als kleiner Teilnehmer, dann wurde er ZGMitarbeiter, hat ein Jahr in der Küche ausgeholfen und war die vergangenen drei Jahre als Lagerleitung tätig. An Xerxes Hof ist Jan gekommen, weil er den unverwechselbaren Cowboyhut von Jan einfach klasse fand.

 

Jonas Reick (20)

Wohnort: Schlierbach

Jonas wurde mal von einem Teilnehmer als: “One-ManArmy” bezeichnet und das passt, wie Jonas in das PfiLa-Team. Dieser junge Mann ist ein echtes Multitalent, ob an der Kletterwand oder der Gitarre oder in gefühlt sämtlichen sportlichen Tätigkeiten. An den Königshof ist Jonas übrigens gekommen, als Xerxes eine seiner legendären Andachten gehört hat.

 

Fiona Knoll (20)

Wohnort: Freiburg, früher Albershausen

Fiona wurde schon einmal als “Lagermama” bezeichnet. Das hat aber weniger mit ihrem Alter, sondern mehr mit ihrer Fürsorge für andere, ihren leckeren Kuchen und ihren Häkel-Fähigkeiten zu tun.  
Am Königshof beeindruckt sie Xerxes durch ihre Fähigkeit Baumsorten durch das Umarmen der Stämme zu bestimmen. 

 

David Bauer (16)

Wohnort: Wäschenbeuren

David ist mit den ruhigen Händen eines Unfallchirurgen unser Pflästerchen-Kleber und Kühl-Akkuausteiler. Am Hof des König Xerxes ist er für das frühmorgendliche Signal mit dem Horn bekannt. Außerdem ist er in einer Zaubershow für den König involviert, bei der er an zwei Orten gleichzeitig zu sein vermag.

 

Christian Rösel (25)

Wohnort: Karlsruhe, früher Schlierbach

Christian ist nach einer PfiLa-Pause schon das zweite Jahr in Folge wieder Teil unserer PfiLa-Family und performt durch seine Ruhe, Zugewandtheit und die Offenheit, sich auf Neues einzulassen. Beeindruckt er König Xerxes mit seinen Charaktereigenschaften, seiner Körpergröße oder doch mit seinen Posaunen-Tönen? Eines steht fest: Königlicher Schokolade- Vorkoster möchte er ungern werden.

 

Elias Zwölfer (19)

Wohnort: Schlierbach

Elias ist der Triathlet des PfiLas: Energetisch, motiviert und gut drauf. Mit Gitarre und Trompete hält er auch musikalisch die Stimmung hoch. Elias wird am Hof von König Xerxes aufgrund seines lauten Rufens bei FliFly (kein Mikro notwendig), seiner Kletterkünste bzw. Boulderkünsten oder seiner gigantischen Kronkorkensammlung ausgewählt.

 

Marisa Knoll (17)

Wohnort: Albershausen

Marisa aka Marizzler ist die Frau der vielen Spitznamen. Zu erkennen ist unsere Dancing Queen an ihrem unverwechselbaren Hüftschwung. Dieses Jahr ist sie als ZG-Mitarbeiterin in einer neuen Rolle dabei. An den Hof ist sie gekommen, weil sich “Knoll” auf “toll” reimt, und was sich reimt ist gut.

 

Lukas Maurer (17)

Wohnort: Albershausen

Luki scheint für das Mitarbeiterdasein geboren zu sein. Auf dem Lagerplatz ist Luki entweder auf dem Fußballplatz oder auf dem Zombieballfeld zu finden und wenn die Gitarren erklingen, fängt dieser Mann an, mit vollster Leidenschaft zu singen. Luki merkt man einfach seine Motivation an und wo Motivation ist, da ist auch ein Platz am Hof des Königs.

 

Sarah-Sophie Seerig (20)

Wohnort: Gießen, früher Göppingen

Auch mit SaSo feiern wir ein Comeback. Saso war für einen freiwilligen Dienst das vergangene Jahr in Südafrika. Als sie dann erneut angefragt wurde, konnte sie ihre Freude und ihre Motivation kaum in Worte fassen. SaSo ist auf dem Lagerplatz auch für die Pflege der Tiere zuständig. An den Hof des Königs ist SaSo gekommen, weil der König gefragt hat, ob das eigentlich ihr richtiger Name ist.

 

Sophie Vincentz (27)

Wohnort: Leipzig, früher Schlat

Sophie ist mit Abstand die erfahrenste Mitarbeiterin auf dem PfiLa. Mythen behaupten sogar, sie sei schon beim sagenumwobenen Anfang des PfiLas dabei gewesen. Man kann sich jederzeit an sie wenden – egal, ob man ein offenes Ohr braucht, eine helfende Hand für eine kreative Idee sucht oder einfach Lust auf einen witzigen, unvergesslichen Abend hat. An den Hof ist Sophie aus Leipzig gekommen.

FBI - Das Team "Für Besondere Interessen"

Das FBI-Team kümmert sich um alle Aufgaben im Hintergrund. Angefangen beim Material, bis hin zum Putzen des Sanitärbereichs, sorgen sie dafür, dass das PfiLa „läuft“.

 

Dominik Schenk (26)

Wohnort: Holzmaden, früher Albershausen

Dominik aka Domi ist vom PfiLa nicht wegzudenken. Seine Erfahrungen, die er auf etlichen Freizeiten gesammelt hat, sind für das Team nahezu unabdingbar. Auf dem Lager kümmert sich Domi um das Material und schaut danach, dass alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. An den Hof des Königs musste Domi jedoch nie kommen, denn Domi ist Königs Xerxes selbst.

 

Tobias Holder (27)

Wohnort: Reutlingen

Tobias gleicht sein niedriges PfiLa-Alter mit einem hohen Lebensalter aus. Er wird als unser Handwerker auch Tobi – Torbauer genannt. Im realen Leben leitet Tobias einen Betrieb, auf dem PfiLa das Putzteam für sanitäre Einrichtungen. Explizit abgemeldet hat er sich für den Wettbewerb am Hofe, bei dem es um das Unterscheiden verschiedener Pilzsoßen ging.

 

Antonia Katic (22)

Wohnort: Göppingen

Antonia ist mit ihrer positiven Ausstrahlung wieder ein wichtiger Teil unserer PfiLa-Familie. Bei König Xerxes würde sie für die verrücktesten Handyhüllen oder für ihre Just Dance-Skills ausgewählt werden. Außerdem ist sie eine Doppelagentin am Hofe… Eigentlich ist sie Material-Guru, aber wenn nötig, kann auch die pädagogische Fachkraft hervorkommen.

 

Samuel Schäffler (21)

Wohnort: Schlierbach

Samuel wechselt seine Rolle von der ZG zum Technik-Magier. Auf dem Hof von König Xerxes ist er für jede Art von Musik, Beleuchtung und Nebel zuständig. Oder werden doch seine Künste als Moderator und seine Trompeten und Gitarrenkünste gefragt sein? Im Privatleben ist Samuel übrigens Eismagier… Er meistert also wohl viele Bereiche zauberhaft.

 

Angelina Schneider (19)

Wohnort: Albershausen

Angelina ist neu auf dem PfiLa und unsere Geheimwaffe, da sie die hervorragenden Kontakte zum ejgp-Büro hat. Bei uns ist Angelina im FBI, in Albershausen ist sie als Leitung am Start. Zeltlagererfahrung hat diese Frau also, wodurch sie bei König Xerxes am Hof alle Jungscharspiele gewinnt.

 

Jonathan Veil (25)

Wohnort: Börtlingen

Jonathan ist der Größte seiner Namensbrüder. Nach vielen Jahren in der Küche begibt er sich in neue Gefilde. Naja, so neu ist für Jonathan nichts, da er inoffizieller Hausmeister von Rötenbach ist und alles wie seine Westentasche kennt. 
Am Hof des Königs ist er für die Unterhaltung zuständig und organisiert deshalb verschiedenste Auslandsfahrten zu VfB-Spielen. Er wurde außerdem für die größte Kirschkern-Sammlung nominiert.

 

Katharina Walter (18)

Wohnort: Göppingen

Kathi ist dieses Jahr unsere Allrounderin, da sie mit ihren vielfältigen Talenten überall einspringen könnte. Nebenher macht sie dabei immer schönste digitale Gemälde. Am Hof des König Xerxes ist sie am Buff um den Hals erkennbar und leitet die Turnkurse. Außerdem tritt sie in der Kategorie “Klettern” an.

Küche

Hier wird Kulinarik neu erfunden! Ohne Mampf bekanntlich kein Kampf. Deshalb sorgt unsere Küche mit leckerem Essen für volle Mägen und glückliche Gesichter – bei Teilnehmenden wie Mitarbeitenden.

 

Jonathan Kappl (27)

Wohnort: Stuttgart, früher Schlat

Nach etlichen Jahren als ZGMitarbeiter verbringt Jonathan seine PfiLa-Rente nun in der Küche. Aus seinen Zeiten als ZGMitarbeiter entstand die Legende, dass es noch nie ein Kind in seiner ZG gab, das je Heimweh bekommen hat. An den Hof des Königs ist Jonathan gekommen, als Xerxes erfahren hat, dass Jonathan stets einen Nachtisch dabei hat – ein Gummibärchen als Ohrring.

 

Johanna Steiß (18)

Wohnort: Ebersbach

Johanna ist so motiviert, dass sie auf ihrem Profilbild PfiLa-Merch anhatte, bevor sie überhaupt Teil der Family war. Wird sie diese Motivation auch beim Lagertanz zeigen? Vielleicht lassen sich ihre Standardtanz-Künste ja auch auf den V-Schritt übertragen! Am Hof des König Xerxes wurde sie für ein Dance-Battle angefragt. Man munkelt, dass sie in ihrem Tanz auch einen Volleyball einbauen will – was kann Johanna eigentlich nicht?

 

Hannes Frey (27)

Wohnort: Stuttgart, früher Schlat

“Hannes, der kann es, wenn er es wöllte” so lautet der erste Satz in Hannes Abizeitung. Ein Satz, der auf dem PfiLa nur zu 50 % zutrifft. Hier würde der Satz lauten: “Hannes, der kann es!” Hannes weiß es einfach, seine Mitmenschen zu verköstigen. An den Hof des Königs ist Hannes übrigens gekommen, weil Xerxes seinen Palast in ein Smart-Home umwandeln wollte.

 

Lorenz Knödler (20)

Wohnort: Göppingen

Lorenz war im vergangenen Jahr auf den Roadtrip des ejgp und wie da so ist, wird man da auch mal für ein anderes Zeltlager als Mitarbeiter angefragt. Dabei kommt die Anfrage nicht von ungefähr, denn Lorenz arbeitet jeden Samstag auf dem Wochenmarkt – ein geborener Mann also für den Mittagsimbiss des PfiLa. An den Hof des Königs ist Lorenz über eine besonders schwarze Piste mit den Ski gekommen.

 

Kathrin Amos (18)

Wohnort: Heiningen

Kathrin ist erst das zweite Mal auf dem PfiLa dabei und schon eine feste Konstante in der Küche. Bei Hofe wird sie ausgewählt, weil sie so gut Farbe bekennen kann. Dies beweist sie, indem sie die PfiLa-Jacke auch bei -30 Grad trägt. Vielleicht spielen auch ihre Kuchen-Backkünste eine Rolle, bei denen sie sämtliche Personen am Königshof berücksichtigt.

Nachtwache

Unsere Nachtwache behält dann den Überblick, wenn alle anderen vom nächsten PfiLa-Tag träumen. Nachts sind sie die Ansprechpartner für die Kinder, sollte man nicht einschlafen können oder jemandem von einem spannenden Traum erzählen müssen. Sie freuen sich aber vor allem, wenn der Morgen anbricht und sie in ihr wohlverdientes Bett gehen können.

 

Samuel Sänger (24)

Wohnort: Freising

“Sozial ist, wer in der Nacht Wache hält.” So oder so ähnlich lautet Samuels WhatsAppStatus und ganz folgerichtig ist Samuel dieses Jahr ein Teil unserer Nachtwache. Auch Samuel war schon das ein oder andere Mal auf dem PfiLa dabei und feiert dieses Jahr sein Comeback. An den Hof des Königs ist er durch den ersten Preis in einem Wettbewerb um den schönsten Bartwuchs gekommen.

 

Louisa Stahl (21)

Wohnort: Remagen, früher Göppingen

Auch Louisa feiert dieses Jahr ihr Comeback und wird als eine von zwei Nachtwachen tagsüber schlafen und nachts den Lagerplatz hüten. Wenn Louisa nicht gerade in einer Genetikvorlesung sitzt, engagiert sie sich als studentische Vertretung im Hochschulrat oder geht ins Orchester. An den Hof des Königs ist Louisa übrigens gekommen, weil Xerxes von Louisa unbedingt das Stricken lernen wollte.

Wir freuen uns auf ein tolles PfingstLager und auf Dich!

Guter Ganztag – wir als Player der außerschulischen Jugendarbeit sind gefragt!

Wie wäre es mit Jungschar nachmittags an der Schule? Oder einer Kinderbibelwoche/Freizeit in den Ferien? Dafür ein bisschen Geld für die Jugendarbeit zu bekommen?

Guter Ganztag beschreibt ein ganzheitliches Bildungs- und Betreuungsangebot. Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben Kinder der ersten Klasse Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung (40 Stunden die Woche Betreuung und max. 4 Wochen Ferien frei). Dieses Angebot soll dann von Jahr zu Jahr weiter ausgebaut werden. Alle außerschulischen Partner*innen dürfen diesen Ganztag mitgestalten. Wir als evangelische Jugendarbeit können dabei auf die Kommunen zugehen und uns im Rahmen dieses Ganztagesangebot einbringen. Hierfür stehen auch Gelder bereit. Dies gilt sowohl im Rahmen der täglichen Betreuung 7-16 Uhr oder auch in den Ferienzeiten.  Da wir als Jugendarbeit in diesem Bereich bereits sehr viele Angebote haben, die sich dafür anbieten, lohnt es sich mit den Kommunen und Schulen ins Gespräch zu gehen. Nehmt also gerne Kontakt bei euch vor Ort auf. Wir unterstützen euch gerne dabei.

Weitere Infos gibt es auch bei unserem Schuldekan Herr Schiek, er ist mit diesem Thema für den Kirchenbezirk Geislingen- Göppingen beauftragt und sehr engagiert in der Sache Guter Ganztag.

https://www.kirchenbezirk-geislingen-goeppingen.de/kirchenbezirk/buero-des-schuldekans

Weitere Infos gibt es unter folgendem Link:

https://www.futorum.net/guterganztag/

Beispielrechnungen und die Infos zur Berechnungsgrundlage für das Modell zur Ganztagsbildung mit außerschulischen Partnern finden sich hier:

https://www.bdkj.info/fileadmin/BDKJ/Fachstelle_Jugendarbeit_Schule/Ganztags/Verlässliche_Kooperation.pdf

Weidach live: Weidach Ahoi 2024

10. August - Ein letztes Weidach Ahoi...

Am Samstag den 10. August erklingt das Nebelhorn zum letzten Mal auf der MS Weidach um die Matrosen zur Morgenwache unter den Hauptsegeln zu versammeln. An Deck wechseln sich Wehmut und die Freude auf die Heimathäfen in den Gemütern der Matrosen ab.

Zwei Wochen voller Spaß, Abenteuern und Logbuchgeschichten gehen mit dem Einlauf der Busboote zu Ende, die die Matrosen zurück in den Göppinger Heimathafen bringen. Ein letzter Abschlusskreis besiegelt die Fahrt mit der MS Weidach für dieses Jahr. Der Abschied fällt der gesamten Crew sichtlich schwer. Man ist zu einem echten Team geworden die neben dem Wetter auch unzählige Aufgaben gemeinsam an Deck gemeistert hat. 

Genau deshalb lohnt sich ein Blick über den Kiel der MS Weidach hinaus in die Zukunft. Man wird sehen, als was das Schiff im kommenden Jahr an der Weidacher Hütte zu entdecken ist. Eins steht allerdings so fest wie die Hauptsegel, die Crew setzt schon jetzt den Kurs auf Weidach 2025 und bedankt sich herzlichst bei allen Matrosen und ihren Eltern!

09. August - Naturphänomene, (Fußball)Euphorie und Rückblicke...

Auch am Freitag strahlte die Sonne auf die Decks der MS Weidach und die Matrosen wurden bei milden Temperaturen geweckt. Angesichts des Wetters philosophierten Hain Blöd und Käpt’n Blaubär über die Launen des nautischen Klimas und Hain Blöd bekam Sorgen beim Gedanken an Dauerregen und Sturm wie Anfang Juni. Der Käpt’n beruhigte ihn allerdings mit einer Geschichte aus dem alten Logbuch, bei dem ein einzelner Mann namens Noah eine Arche baute, um eine mächtigen Sintflut zu entkommen. Blaubär erzählte auch vom Regenbogen, der am Ende der Geschichte als Band zwischen Himmel und Erde gesehen wird und für das Versprechen Gottes steht, die Welt zu bewahren.

Von dieser Geschichte inspiriert, diskutierten auch die Matrosen über das Zeichen des Regenbogens und auch über die bisher gehörten Geschichten aus dem Logbuch der MS Weidach. Übergreifend über alle sechs Geschichten entstand dann auch an Bord ein Regenbogen aus den Erkenntnissen der Matrosen.

Am Nachmittag schwang die Stimmung mit dem Schwanken der Wellen schlagartig um. Der Kapitän und der 1. Offizier hatten eine große Überraschung vorbereitet. Während die Matrosen in den letzten Wochen durch die Weltmeere gereist sind und die verschiedensten Aufgaben bewältigt hat, hatte man im Steuerhaus Zeit, die Legenden des Fußballs aus den einzelnen Ländern für einen Ausflug an Deck zu gewinnen. Inspiriert von der Europameisterschaft wurde mit den Fußballgrößen ein eigenes kleines Turnier an Bord veranstaltet. Die Vordecks der Hafenstädte wurden kurzerhand in Stadien umgewandelt, in denen sich die Matrosen ihre eigenen Mannschaften zusammenstellen und gegen andere spielen lassen konnten. Der Spaß der Matrosen war spürbar und es wurden fesselnde Duelle in den Arenen ausgetragen.

Am Abend dann wurde es dann aber auch Zeit, langsam an das Einlaufen in den Heimathafen am morgigen Samstag zu denken. Das Team der Kommandobrücke bereitete einen Rückblick der letzten zwei Wochen auf hoher See vor und schichtete ein letztes Signalfeuer, während auch die Matrosen in ihren Hafenstädten langsam an den Abschied dachten und die letzten zwei Wochen revue passieren ließen. Beim Traditionellen Sternmarsch versammelten sich dann die gesamte Crew im Mariannengraben und ließ den letzten Abend an Deck bei Seemannsliedern gemeinsam ausklingen…

08. August - Vom Welthandel und logistischen Problemen

Die See lag ruhig unter dem Bug der MS Weidach am Morgen des 08. August. Ebenso ruhig und entspannt startete der Tag für die Matrosen. Diese konnten wieder den gesamten Vormittag ihren Interessen und Faszinationen bei den Hobbygruppen nachgehen. Einige entspannten sich nach dem gestrigen Tag voller Abenteuer sogar bei einer Massage mit anschließender Gesichtsmaske.

Am Nachmittag wurde die Ruhe dann aber durch ein eiliges Telegramm an die Kommandobrücke unterbrochen. Wichtige Handelsrouten seien zusammengebrochen und die Matrosen der Hafenstädte der MS Weidach sollten helfen, die Netzwerke wieder zu stabilisieren. Dazu wurden von den jungen Matrosen unzählige Boote gefaltet, um die Handelsflotten zu verstärken. Es stellte sich allerdings heraus, dass Saboteure versuchten, den Einsatz der Schiffe zu blockieren. 

Die Crew der MS Weidach war also gezwungen, nicht nur die Flotte zu stärken, sondern musste die gefalteten Schiffe zudem noch an den Saboteuren vorbei durch die Engen der Waldtiefen schmuggeln. Die Bemühungen zahlten sich aber aus und noch vor dem Abend konnten die weltweiten Handelsrouten stabilisiert werden.

Am Abend des 08. August wurden genau diese Handelsrouten auf Kurs genommen. Für ihr fabelhaftes Engagement zur Erhaltung des weltweiten Netzwerks erhielten die Hafenstädte ein quasi Monopol als Handelspartner. Dies sorgte allerdings für Konkurrenzdruck der Hafenstädte untereinander und die einzelnen Matrosen rangen am Abend um Transportaufträge und deren fristgerechte Erfüllung. So wurden verschiedene Rohstoffe wie Erz, Holz und Stein aber auch Lebensmittel wie Wola (die Weidach Edition der bekannten Marke) über die sieben Weltmeere verschifft.

Erfolgreich und müde von den Anstrengungen des Tages stiegen die Matrosen dann am Abend in ihre Kojen… 

07. August - Außeneinsatz führt Matrosen zu neuen Gewässern und neuen Technologien der Schifffahrt

Die MS Weidach gleitet auf ruhigen Gewässern durch die Nacht. Doch der Morgen sollte dafür außergewöhnlich werden für die jungen Matrosen. Bereits eine Stunde verfrüht ertönt die Schiffsglocke und weckt die Matrosen in ihren Kojen. Schnell verbreitete sich die Kunde, dass heute ein großer Außeneinsatz geplant ist.

Dafür mussten die Matrosen noch die benötigte Ausrüstung zusammenpacken und konnten sich etwas Geld von ihrem Matrosenkonto auszahlen lassen, um am Ziel gut vorbereitet zu sein. Bereits um 7:00 Uhr kamen dann Busbeiboote angeschippert, um die Matrosen von der MS Weidach zum weit entfernten Bodensee zu transportieren. Die Überfahrt verlief reibungslos und die Busbeiboote kamen pünktlich am schwäbischen Meer an. Dort angekommen drehte sich der Wind etwas und dunkle Wolken zogen am Himmel auf. Das war jedoch kein Problem für die gesamte Crew, da sie während sich draußen die Gewitterwolken abregneten, Zuflucht im Zeppelin-Museum in Friedrichshafen fanden. Die Matrosen interessierten sich sehr für die großen Luftschiffe, die ganz ähnlich wie ihr eigenes Boot auf dem Wasser durch das Auftriebsprinzip durch die Lüfte gleiten konnten. 

Neben vielen spannenden Ausstellungsstücken gab es für die Matrosen auch reichlich Experimente und Simulationen, die ihnen die Mechanismen und Funktionsweisen der Zeppeline veranschaulichten und näher bringen konnten. Neben echten Zeppelinkabinen gab es auch große Zeppelin-Motoren zu besichtigen und in einer Simulation konnte sogar ein Zeppelin gesteuert und manövriert werden. 

Nachdem sich die Matrosen außgiebig mit der Zeppelin-Kunde beschäftigten, rief der Kapitän zur Weiterfahrt in das nahegelegene Meersburg auf. Um dort sicher anlegen zu können, entschied sich der Kapitän für eine Abkürzung über den See mittels eines Bodensee-Schiffes. Auf der MS Konstanz wurden von der gesamten Crew Matrosenlieder angestimmt, worüber sich auch weitere Passagiere des Bootes sehr freuten. Die Stimmung an Bord war ausgelassen und alle Matrosen liefen nach einer kleinen Überfahrt in Meersburg an Land. 

Dort wurde das nahegelegene Seebad ins Visier genommen, nachdem der interne Wetterfrosch der MS Weidach verkündet hatte, dass den Nachmittag über die Sonne über dem Bodensee scheinen wird. Spaß und Action waren für alle garantiert. Neben einem Sprungturm und einer Badeinsel im See gab es auch ein großes Schwimmbecken mit einer Wasserrutsche und einem Strömungskanal an dem sich die Matrosen austoben konnten.

Gegen Abend waren dann die Busbeiboote bereit, die Matrosen wieder zurück zur MS Weidach zu schippern. Angekommen und durch ein Abendessen gestärkt wetteiferten die Matrosen noch hafenstadtweise beim Bojen-Stoßen in einem sechseckigen Spielfeld um den Sieg…

06. August - Matrosen erkunden verschiedene Techniken der Meerwassernutzung und docken an die Wall Street an

Am Dienstag, den 06. August kam es, Auszügen aus dem technischen Schiffsschreiber zufolge, zu einem Leck auf den unteren Decks der MS Weidach. 

Um bei den Matrosen keine Panik zu verbreiten, entschied sich der 1. Offizier dazu, dass Wasser spielerisch mit Hilfe der Matrosen aus dem Schiffsrumpf zu befördern. So wurden Wasserpakete über Bord geworfen, Schwämme wurden getränkt und durch die Reihen gegeben und kübelweise Wasser wurden durch die engen Gänge des Schiffs zurück in den umliegenden Ozean befördert. Zur schnelleren Fortbewegung auf den glitschigen Planken wurde auch die Technik des „Matrosenweitrutschens“ zur schnelleren Fortbewegung auf und unter Deck benutzt. Die Maßnahmen zeigten Wirkung und das Schiff konnte seinen Kurs auf New York halten.

Das Ziel der Reise nach New York blieb lange offen. Erst am Abend wurde klar, dass die wertvoll erarbeiteten Rohstoffe der letzten Woche gewinnbringend an der Börse eingesetzt werden sollten. Die Matrosen aus den einzelnen Hafenstädten tauschten ihre Rohstoffe untereinander und legten diese an der Börse an, um ihren Wohlstand weiter auszubauen. 

 

Zwischen Höhenflügen kam es aber auch zu halsbrecherischen Abstürzen der Kurse und so entschied sich die Schiffsführung aus dem Hafen an der Wall Street wieder abzulegen und in Ozeane vorzudringen, in denen der Verlauf der Tiden weniger volatil ist als die Kurse der Wall Street…

05. August - Unlesbare Logbucheinträge, papageienartige Sportgeräte auf dem Außendeck und Detektivarbeit mit Tim und Struppi

Gib hier deine Überschrift ein

Der Morgen des vergangenen Montagmorgens an Deck startete kurios. Tollpatschig wie er ist, verschüttete Hain Blöd Tomatensoße über das Logbuch der MS Weidach und machte damit wichtige Textstellen einer mysteriösen Geschichte unlesbar. Es konnte nur noch der grobe Rahmen der Geschichte rekonstruiert werden. Anscheinend sei ein gewisser Jona vor einer wichtigen Aufgabe davon gelaufen, wurde dann über Bord eines Schiffes geworfen und anschließend von einem Wal gerettet worden. Zum Glück konnten sich noch einige Charaktere an Deck der MS Weidach an wichtige Informationen aus der Geschichte erinnern und es war Aufgabe der Matrosen, die einzelnen Informationen und Textbausteine zur Gesamtgeschichte zusammenzusetzen. Gemeinsam schafften es die Matrosen die Geschichte von Jona zu rekonstruieren.

Anschließend starteten an Bord die schiffseigenen Hobbygruppen, bei denen die Offiziere mit verschiedenen Spiel- und Bastelangeboten um die Gunst der Matrosen warben. So konnten Karten gespielt, Brücken aus Holzstäbchen konstruiert, Kerzen gezogen oder Schiffe aus Naturmaterialien gebaut werden. Einzelne Offiziere boten aber auch Fechtuntericht mit professioneller Ausrüstung oder das Errichten von Wildbienenhotels an.

Nach der durchaus anstrengenden geistigen Betätigung der Matrosen kam es am Nachmittag zu einem weiteren schiffsinternen Turnier an Bord der MS Weidach. Beim „Papageienschlag“ konnten die Matrosen ihr Können mit dem papageienartigen Fluggerät mit dem Decknamen Indiaka mit dem der anderen Hafenstädte vergleichen. Den besten Umgang mit dem gefiederten e haben dabei die Matrosen aus Stade bewiesen.

Am Abend wurde von der Schiffsführung zur allgemeinen Entspannung an Deck eine Filmnacht vorgeschlagen. Da sich diese aber signifikant auf die Länge der Nacht auswirkt, insistierten die Offiziere auf eine reguläre Nachtruhe. In verschiedenen Geschicklichkeitsspielen traten deshalb Matrosen gegen Offiziere an und kämpften um die Nachtruhe. Die Offiziere gingen zwar zu Beginn in Führung, konnten sich aber nicht final durchsetzen. Im Bordkino wurde deshalb im Anschluss an die Minispiele an die Leinwand gestrahlt, wie Tim und Struppi die Rätsel der sagenumwobenen „Einhorn“ lösen.

Um die Wogen zu glätten und entspannt in den nächsten Tag zu segeln, verschob der Kapitän auch das morgendliche Erklingen des Nebelhornes um einige Zeit nach hinten…

04. August - Zahlreiche Gäste boarden die MS Weidach

Geschäftiges Treiben am Morgen des 04. August auf der MS Weidach.

Das Seefeuer in der vergangenen Nacht war so groß gewesen, dass es zahlreiche Gäste anlockte, die am Sonntagmorgen in ihren kleinen vierrädrigen Booten Kurs auf die MS Weidach setzten. Die Kunde verbreitete sich schnell unter den Matrosen und letzte Vorbereitungen an Deck wurden getroffen.

Endlich war es dann soweit, der große Tag war gekommen für die Matrosen. Nach einer erfolgreichen Matrosenausbildung, dem Basteln der eigenen Matrosenausrüstung und dem Errichten eindrucksvoller Hafenstädte in der vergangenen Woche, begrüßten die Matrosen ihre Eltern, Verwandte und Freunde, die gekommen waren, um sie nach einer Woche Seegang wieder zu sehen.

Zur Feier der Ankunft wurde ein Gottesdienst an Deck gehalten, der stimmungsvoll vom Schiffsposaunenchor begleitet wurde. Für diesen besonderen Anlass reiste Prälatin Wulz aus dem Ulmer Hafen an und leitete den Gottesdienst. Den Tag über erzählten die Matrosen den Gästen von ihren erlebten Abenteuern an Deck der MS Weidach. Nachdem sich Matrosen und Gäste am Mittag mit leckeren Bord-Mahlzeiten gestärkt hatten, fand eine Meuterei an Bord statt, bei der die Offiziere die Matrosen zu Wettkämpfen an Deck herausforderten, um deren Seetauglichkeit auf die Probe zu stellen. So traten sie beispielweise im Morsen, dem Knoten eines Palstek, dem Rudern und mussten auch auf ihren Vitamin C-Haushalt achten.

Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Matrosen viel in der Woche gelernt hatten und die Offiziere in mehreren Disziplinen besiegen konnten. Als Disziplinarmaßnahme wurden einige der Offiziere kielgeholt. Kapitän Silbereisen und Staff-Kapitän Morgenroth waren so begeistert von der Leistung der Matrosen, dass sie gemeinsam mit allen deren Erfolg durch einen seemännischen Tanz feierten. Anschließend gab es zahlreiche leckere Kuchen in der Kantine, die von vielen Gästen gespendet wurden. Der Nachmittag klang anschließend durch einen großen Ballonstart auf dem Außendeck aus und die Gäste machten sich wieder auf die Reise in ihre Heimathäfen.

Der Abend an Deck der MS Weidach fand einen ruhigen Ausklang in den Hafenstädten.

03. August - Kriminelle Machenschaften halten die Crew auf Trapp

Der Samstagmorgen startete mit einer frischen Brise aus
Nord-Nord-West. Die Matrosen machten sich schon früh am Morgen an den letzten
Feinschliff ihrer hafeneigenen Rehling. Bis zum Eintreffen der lang ersehnten
Gäste am nächsten Tag, wollten die Matrosen noch letzte Anpassungen treffen und
die Außenplanken sowie -türme wind- und wellengangfest machen. Als dann noch
verkündet wurde, dass der Kapitän und der 1. Offizier am Nachmittag
höchstpersönlich vorbeischauen wollten, um die einzelnen Hafenstädte genau
unter die Lupe zu nehmen und zu begutachten, waren die Matrosen besonders
fleißig. Das Ergebnis waren sechs einsatzbereite und seetaugliche Außenanlagen der
Hafenstädte auf der MS Weidach. Lediglich eine Stunde Zeit hatten die Matrosen von
Auftragseingang bis Fertigstellungen um ihren Hafen seetauglich zu machen und
mit zusätzlich gebastelten Gadgets auszustatten. Als der Kapitän und der 1.
Offizier gerade dabei waren, den Kieler Hafen zu bewerten, kam eine völlig
aufgelöste Köchin an Deck. Ein Raunen ging durch die Matrosenreihen. Etwas
Schlimmes musste sich unter Deck zugetragen haben. Die Köchin bestätigte die
schrecklichsten Vermutungen: Unter Deck wurde ein Tatort gefunden. Weil der
zuständige Schiffskommisar spontan seinen Urlaub vorverlegt hatte, mussten sich
die Matrosen dem Kriminalfall selbst annehmen. Eine fieberhafte Suche nach dem
Täter, der Tatwaffe und dem wirklichen Tatort hielt die Matrosen und Offiziere
der MS Weidach auf Trab. Gemeinsam mit ihren Kojenkameraden versuchten unsere Matrosen,
den hinterlistigen Täter zu überführen, um wieder für Recht und Ordnung auf dem
Schiff zu sorgen. Nach gründlichen Untersuchungen schafften es einige Matrosen
den Fall zu lösen.

Doch die kriminellen Machenschaften an Deck sollten noch
nicht vorbei sein. Am Abend schallte eine Durchsage des Kapitäns über die
Decks: „Es befinden Sich Diebe an Bord der MS Weidach“. Um die Diebe
schnappen zu können orderte der Kapitän an, dass die Matrosen selbst in die Rolle
eines Diebes schlüpfen. In einem großen Schiffsmodell der MS Weidach war das
Ziel, in die Gedankengänge eines Langfingermatrosen einzutauchen. Der Auftrag
zeigt Wirkung und die Diebe schienen solch großen Respekt vor den Matrosen
gewonnen zu haben, dass sie beschlossen, den Beruf zu wechseln und ihre Dietriche
an den Nagel zu hängen.

Die erfolgreichen Ermittlungen am Nachmittag und das
Diebes-Profiling sorgten für eine ausgelassene Stimmung unter den Matrosen, die
am späten Abend durch ein großes Seefeuer im Mariannengraben mit
Matrosenliedern gekrönt wurden.

02. August - Kapitän verkündet: "Matrosenausbildung ist abgeschlossen"

Es herrscht eine gespannte Stimmung auf den Decks der MS Weidach. Gerüchte der Offiziere zufolge, soll am heutigen Tag der Abschluss der Matrosenausbildung gesetzt sein.

Wie jeden Morgen starteten die Matrosen beim gemeinsamen Morgenkreis um die Hauptsegel in den sonnigen Tag. Nach dem reichhaltigen Frühstück in der Kantine entdeckte Hain Blöd, dass der Schiffsname am Bug unter dem Einfluss der Gezeiten gelitten hat und nicht mehr lesbar ist. Bei der Prozedur der Namensgebung eines Schiffes waren sich die beiden Seebären auch nicht mehr sicher, sodass Käpt’n Blaubär wieder nach Rate in seinem alten Logbuch sucht. Unter dem Stichwort „Schiffstaufe“ fanden Sie allerdings nur eine ganz andere Geschichte, die nicht auf dem Meer sondern an einem Fluss namens Jordan spielt. Dort soll Jesus von Johannes dem Täufer getauft sein sollen. 

Von der Geschichte inspiriert berichteten auch die Matrosen von ihren eigenen Taufen und die dazugehörige Symbolik wurde gemeinsam mit den Offizieren erläutert. Von den Kenntnissen der Matrosen begeistert, tauften auch Hain Blöd und sein Käpt’n die MS Weidach erneut auf ihren ursprünglichen Namen. 

Nachdem die Matrosen ihr Können bereits beim Manövrieren auf hoher See, spannenden Außeneinsätzen oder engen Flüssen unter Beweis gestellt haben und sowohl ihre fachlichen als auch motorischen Fähigkeiten mehrfach überprüft wurden, kam es – wie bereits aus den Gerüchten zuvor vernommen – zur letzten Ausbildungseinheit auf dem Lernplan der Matrosen.

Für ein zügiges Be- und Entladen des Schiffes in den Häfen dieser Welt ist ein sicherer Umgang mit der in Fässern lagernder Ware erforderlich. Die Schiffsführung veranstalte auf dem Außendeck der MS Weidach deshalb das Sportevent „Fässer-Werfen“. Die Hafenstädte versuchten dabei, weiche und lederartige Fässer hinter die Stadtgrenze der gegnerischen Hafenstadt zu befördern. Die besten Fässerwerfer stammten dabei aus der Hafenstadt Kiel. 

Am Abend dann war es endlich so weit. Der Kapitän verkündete die erfolgreiche Absolvierung der Matrosenausbildung bei allen neu angeheuerten Crewmitgliedern der MS Weidach! Die Schiffsführung entschied sich für ein Captains Dinner gepart mit einer Sonderedition des Formats „Wetten, dass…?“ Zu diesem Fest konnten die bekanntesten Personen aus Sport und Kunst engagieren. Thomas Gottschalk leitet durch den Abend bei denen Größen wie Udo Lindenberg, Jan Ulrich oder auch Markus Rühl auftraten. Sogar Obelix und der Bundeskanzler höchstpersönlich waren eingeladen worden.

Gekrönt wurde der Abend durch die erfolgreiche Absolvierung der Saalwette durch Kapitän und 1. Offizier, die aus den umliegenden Häfen Agrarschiffe anwerben und zur MS Weidach manövrieren mussten… 

01. August - Stürmische Geschichten von neuen Booten und wilden Flusskreuzfahrten

Der 1. Tag des August startete auf der MS Weidach mit ruhiger See und einer leichten Westbrise. Pünktlich zum Monatswechsel wurde auch eine neuer Monatsabschnitt im Schiffslogbuch angelegt. Dabei stießen Käpt’n Blaubär und Hain Blöd auf eine spannende Geschichte, die aus Perspektive des Wetters so gar nicht in den ruhigen Morgen passen wollte.

„…auf einem See geriet eine Gruppe Fischer in einen mächtigen Sturm. Als die schäumende Brecher über Bug und Heck brachen, bangten sie um ihr Leben. Zudem schlief der wichtigste Matrose unter Deck seelenruhig. Als der Sturm einfach nicht aufhören wollte, wussten sie sich nicht mehr zu helfen und rissen ihn aus dem Schlaf. Dieser wachte auf, blickte auf die schäumende Gischt, spürte den Wind auf der Haut aber blieb völlig ruhig. Er hob die Hände und sprach „Schweig, sei still“. Und der Sturm gehorchte ihm und es wurde ruhig um das Boot der Fischer.“

Ausgehend von dieser Geschichte entschied die Schiffsführung das Vertrauen der Matrosen untereinander zu stärken. An verschiedenen Stationen an Deck des Schiffs konnten sie sich im wahrsten Sinne des Wortes in die Arme ihrer Crew fallen lassen, schwangen über lockere Planken in ihren sicheren Hafen und balancierten kostbares Süßwasser auf dem Drahtseil. Gestärkt von diesen Erfahrungen bauten sie als Zeichen des hafenstadt-internen Zusammenhalts eine eigene Reling um ihren Kojen an Deck der MS Weidach.

Am Nachmittag stellte die Schiffsführung erschreckend fest, dass der eigene Dampfer über zu wenig Rettungs- und Beiboote verfügt. Da die Matrosen gute Fortschritte bei der Matrosenausbildung verzeichnen konnten, entschieden Kapitän und 1. Offizier sich dazu, neue Schiffe von den Matrosen bauen zu lassen.

Aufgrund des bevorstehenden Anlanden des Schiffes am kommenden Sonntag, bei dem hochrangige Gäste an Bord genommen werden sollen, ist der Anspruch des Steuerhauses an Aussehen und Funktionalität der Schiffe sehr hoch! Die Hafenstadt mit dem schönsten Schiff am Ende soll reichlich vom Kapitän belohnt werden, heißt es unter den Matrosen. Doch als Grundvoraussetzung muss natürlich das Schiff zunächst stabil im Wasser schwimmen können ohne dass das Schiff bug-, heck-, backbord- oder steuerbordlastig im Wasser liegt. Die Matrosen stellten ihre erlenten Fähigkeiten und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis und es gelang allen Hafenstädten, ein schwimmendes Boot zu bauen und zu Wasser zu lassen. Ausgezeichnet wurde am Ende das wismarsche Schiff.

Am Abend stand dann die Mannschaftsübung mit dem Decknamen „Mississippi Queen“ auf dem Tagesablauf des Steuerhauses. Nachdem handwerkliches Geschick beim Bau der Schiffe sowie deren Seetauglichkeit am Nachmittag geprüft wurden, konnten die Matrosen am Abend ihre Kompetenzen im Bereich der Binnenschifffahrt unter Beweis stellen. Auf einem engen und kurvigen Fluss mussten Inseln umschifft, fremden Booten ausgewichen und zudem noch Passagiere an Stegen und Kleinhäfen an Bord genommen werden. Zum Antreiben der Dampfräder war Kohle erforderlich, die sich die Matrosen an Deck erspielen konnten. Die Zielsetzung des Kapitäns war klar: „Erreicht als erste mit möglichst vielen Passagieren an Bord das Ziel ohne dabei an den Tücken des Flusses aufzulaufen.“ 

Der aufregende Tag endete für die Matrosen auf stiller See mit einem herrlichen Sternenhimmel über den Kojen…

 

31. Juli - Exkursion geglückt, Matrosen wieder an Bord

… der Hörer auf der Kommandobrücke knackt früh am Morgen. Freudige Funksprüche erreichen das Steuerhaus der MS Weidach. Nicht nur die sternenklare Nacht an den Kleinhäfen sei wunderbar gewesen, sondern auch der über die über den Signalfeuern zubereiteten Roten Würste und der stärkende Seemannspunsch haben zum Erfolg des Außeneinsatzes beigetragen. 

Gegen 12:15 Uhr erreichten alle Hafenstädte gemeinsam und pünktlich die angepeilte Blaue Lagune in Top(f) Lage auf 48.415907 Nord & 9.790676 Ost. Nach einer Stärkung durch die Kombüsencrew, die mit ihren Verpflegungsbooten ebenfalls die Blaue Lagune anpeilten, konnte endlich das kühlende Nass der Lagune genossen werden! Der Kapitän organisierte zum Abschluss des erfolgreichen Außeneinsatzes einen konfortablen Rücktransport in Busbooten zur MS Weidach.

An der MS Weidach angekommen, stärkten sich die Matrosen in der bordeigenen Kantine. Im Anschluss lernten die Matrosen Käpt‘n Blaubär und Hein Blöd kennenlernen – zwei Charaktere, die uns auf unserer Reise mit der MS Weidach begleiten werden. Wie der Name von Hein schon sagt, ist er nicht ganz geschickt und kippte ein Wasserglas über das alte Logbuch der MS Weidach, das für Käpt‘n Blaubär sehr wichtig ist. Die beiden versuchten das Buch zu trocknen und entdecken dabei eine Geschichte, in der es ums Fische fangen ging. Die Neugier der beiden Seebären war geweckt und Käpt’n Blaubär fing an die Geschichte aus dem alten Logbuch vorzulesen. 

Es ging dabei um Jesus, der an einem See mit Fischern spricht. Sie sind traurig, weil sie nicht viele Fische gefangen haben. Jesus spricht aber zu ihnen und ruft Sie dazu auf, die Netze erneut auszuwerfen. Daraufhin fingen die Fischer so viele Fische wie noch nie, sodass sie nur mit gegenseitiger Hilfe die Netze an die Decks ihrer Fischerboote hieven konnten. Einige Fischer waren von diesem Wunder so begeistert, dass sie Jesus nachfolgten – der Grundstein für die Gemeinschaft der Jünger Jesu.

Nach der spannenden Geschichte aus Käpt´n  Blaubärs Logbuch tauschten sich die Matrosen der MS Weidach in ihren Hafenstädten über die Geschichte aus und erkannten, dass man in einer Gemeinschaft viel mehr erreichen kann als als einzelner Seebär bzw. Fisch auf offenem Meer. Als Zeichen für den Zusammenhalt bastelten alle ihren eigenen Fisch und schrieben ihren Namen auf die Fische und legten sie in das Netz ihrer Hafenstadt.  Die Netze mit den Fischen wurden anschließend in der Kantine aufgehängt. 

30. Juli - Hafenstädte verlassen die MS Weidach für einen Außeneinsatz

Auszug aus dem Logbuch der MS Weidach:

„Der Morgen des 30.07. startet mit einer strahlenden Sonne über den Außendecks. Bei einer lauen Nordwestbrise spannen sich die Hauptsegel nur wenig im Wind, während sich die Matrosen zum Morgenkreis zusammenstellen. Nach erfolgreicher Erkundung der nahegelegenen Maletiefen am gestrigen Montag steht heute ein Außeneinsatz auf dem Ausbildungsplan der Matrosen.

Gemeinsam mit den eigenen Offizieren schnüren alle Hafenstädte ihre Beiboote der MS Weidach und stechen in verschiedene Himmelsrichtungen in See. Auf der Materialliste an der Offiziersmesse stehen Sonnenschutz, genügend Süßswasser, ein Schlafsack und eine Isomatte für die Nacht unter freiem Himmel. Weitere Hilfsboote bringen unter anderem Grillwürste und Feuerholz für die abendliche Verpflegung an die entlegenen Kleinhäfen. Als Ziel des Außeneinsatzes steht die Blaue Lagune an, in deren Topflage es reichlich Süßwasser zur Abkühlung und herrliche gerößtete Kartoffelspalten geben soll. 

Ziel des Außeneinsatzes ist es, den Zusammenhalt in der Hafenstadt weiter zu stärken und die Matrosen auf die kommenden Abenteuer vorzubereiten. Das reibungslose Wassern der Boote stimmt mich zuversichtlich, dass der Außeneinsatz vollumfänglich glückt!

Gez. Capt. der MS Weidach“

29. Juli - Kapitän ruft zur Matrosenausbildung aus!

Nach dem erfolgreichen Manöver am vorangegangenen Tag beschlossen der Kapitän und der 1. Offizier, dass es nun an der Zeit sei, mit der Matrosenausbildung zu beginnen. Einige Matrosen begannen damit, ihr weißes T-Shirt seemannstauglich zu machen, während andere in der nahegelegenen Waldinsel unter Anleitung der Offiziere den fachgerechten Umgang mit den Bord-Werkzeugen erlernten. Diese konnten im Anschluss direkt an Deck eingesetzt werden. Die Sonne strahlte tagsüber auf das Deck, weswegen nachmittags die kühleren Maletiefen des Waldes angefahren wurden. Unter der Operation „Schiffsromantik“ war das Ziel der Hafenstädte soviele Schätze wie möglich zu heben. Um sich zwischen den einzelnen Inseln mit Beibooten bewegen zu können, mussten Rohstoffe gesammelt und in Treibstoffe umgewandelt werden. Neben zahlreichen Schätzen konnte so auch eine detaillierte Karte der Waldinseln angefertigt werden, die für Folgemanöver genutzt werden kann. Nach dieser kräftezehrenden Operation kühlten sich die Matrosen unter den Außenduschen der MS Weidach ab.

Am Abend stellte der Kapitän und sein 1. Offizier erschreckend fest, dass die Vorräte an Rotem Thun bereits an zwei Abendschmäusen im Bordrestaurant völlig leer gehamstert wurden. Die Schiffsführung griff daraufhin zu drastischen Maßnahmen und verdonnerte die Crew zum Fischen an der Reling. Da jede Hafenstadt ihren Offizier beindrucken wollte, kam es beim Fischen zu Duellen, in den knifflige Fragen beantwortet und ausgefuchste Spiele gemeistert werden mussten.

Zur Feier einer dicken Ausbeute an Rotem Thun ließ der Kapitän ein Signalfeuer entzünden und Seemannslieder wurden an Deck angestimmt…

28. Juli - Hafenstädte starten Kennenlern-Manöver auf offener See

Vom Steuerhaus koordiniert startete die Besatzung der MS Weidach ein Manöver auf offener See. Klare Zielsetzung war das Kennenlernen der MS Weidach mit all ihren Decks, Haupt- und Nebensegeln, Beibooten und schiffseigenen Räumlichkeiten. Kapitän und 1. Offizier höchst persönlich leiteten die Einführung in die Gepflogenheiten des Weidach Dampfers direkt neben der Offiziersmesse.

Für das korrekte Versenden und Empfangen des Schiffsfunks prägte sich die Besatzung die Namen der jeweiligen Matrosen aus der eigenen Hafenstadt spielerisch ein. 

Der 1. Offizier erklärte am Abend das Mannöver für abgeschlossen und der Kapitän entschied sich für einen gemütlichen und gemeinschaftlichen Ausklang des Abends in der Kantine. Neben altbekannten Klassikern wurden auch Seemannshymnen über die Decks gesungen, sodass sogar die schäumensten Brecher die Stimmung nicht trüben konnten. 

Die See beruhigte sich zur Abendstunde wieder und die gesamte Besatzung wurde durch die gleichmäßigen Wogen in den wohl verdienten Schlaf geschaukelt…

28. Juli - Funkspruch der MS Weidach meldet Matrosen an Deck!

Logbuch-Eintrag der MS Weidach:

Es ist ein ruhiger Sonntagnachmittag. Die Gischt spühlt im Wellengang gegen den Rumpf der MS Weidach und die Sonne strahlt auf das Deck. Die Arbeiten an und unter Deck sind vollständig abgeschlossen und die MS Weidach gleitet prächtig durch die Wogen. Die Offiziere gehen ihren seemännischen Tätigkeiten nach, als ein Funkspruch des Göppinger Hafens die Offiziersmesse erreicht:

„Chrr Chrr – Ahoi an die MS Weidach. Wir machen die Leinen los, Matrosen an Bord! Over and Out.“

Etwas 2 Stunden nach Eingang des Funkspruchs erreichen die Matrosen die MS Weidach auf ihren Booten mit Rädern. Die Freude unter den Offizieren ist groß! Zwei spannende Wochen voller Spaß, Action und Abenteuer stehen der Besatzung bevor…

Aufregung in der Hafenmeisterei zur Weidacher Hütte!

Bereits am Freitagmorgen machten sich Gerüchte über die Ankunft eines neuen Schiffes breit. Es sollen sich hochrangige Offiziere aus verschiedenen deutschen Hafenstädten an Bord befinden und der Kahn soll gigantische Ausmaße haben. Platz für die Beherbergung, Ausbildung und Verpflegung von über 100 angehenden Matrosen sollen laut der Gerüchtekombüse vorhanden sein.

Man munkelt unter Seebären weiter, soll es sich um erfahrene Schiffsleute handeln, die ihren Dampfer bereits sicher in die abgelegensten Regionen Ägyptens und den Norden Schottlands manövriert haben. Auch Japan, der wilde Westen und die Nordfjorde der Wikinger wurden in den letzten Jahren in Kurs genommen.

Aus der Ferne ist zu erkennen, dass noch die letzten Decks geschruppt und Kojen neu beplankt werden. Die Arbeiten scheinen aber fast abgeschlossen, sodass in Kürze der Anker gesetzt und die Matrosen an Board genommen werden können…